Haarausfall bei Hunden durch hormonelle Veränderungen

Kommt es bei Hunden zu plötzlichem und unerklärbarem Haarausfall können hormonelle Ursachen dafür verantwortlich sein. Die Haare bzw. das Fell sind – wie beim Menschen auch gut bekannt – stark vom ausgeglichenen Hormonhaushalt abhängig.

Hormonelle Veränderungen im Leben eines Hundes können unter anderem folgende Vorgeschichten haben:

  • Trächtigkeit der Hündin
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Veränderung der Nebenniere (z.B. Vorliegen eines Cushing-Syndroms)
  • Tumorbildung an Eierstöcken oder Hoden

Art und Behandlung von Haarausfall beim Hund durch hormonelle Veränderungen

Nach einer Trächtigkeit kann eine Hündin stärkeren Haarausfall zeigen

Nach einer Trächtigkeit kann eine Hündin stärkeren Haarausfall zeigen


Je nach Krankheitsbild zeigen sich unterschiedliche Veränderungen der Haut und des Fellkleids der Tiere.

Nach einer Trächtigkeit kann eine Hündin stärkeren Haarausfall zeigen. Dies hängt mit der großen allgemeinen Belastung der Schwangerschaft und den damit natürlich einhergehenden hormonellen Veränderung. In der Regel sollte sich der Haarverlust in überschaubarer Zeit selbst regulieren. Ist dies nicht der Fall, gilt es nach Hinweisen für andere Zusammenhänge oder Erkrankungen zu suchen. Am besten mit Hilfe des Tierarztes.

Liegt eine hormonelle Veränderung durch eine Schilddrüsenunterfunktion beim Hund vor, reagiert der Organismus ebenfalls mit Haarausfall. In der Regel ist dieser Haarausfall nicht von Juckreiz begleitet. Da sich eine Schilddrüsenunterfunktion erst sehr spät bemerkbar macht, ist der schmerz- und beschwerdefreie Haarverlust vielleicht ein hilfreicher früher Anzeiger für die bereits eingesetzten hormonellen Veränderungen. Das Hundehaar ist in diesem Fall häufig schütter und stumpf und die Haut sehr trocken.

Beim Cushing-Syndrom zeigt sich der Haarausfall einhergehend mit einer schwarzen Verfärbung der Haut. Die Anfälligkeit für Entzündungen nimmt dabei stark zu.

Bei Tumoren im Hoden eines Rüden oder in den Eierstöcken einer Hündin kommt es zu einer zunehmenden Produktion von weiblichen Hormonen. Im Rahmen der Tumor-Behandlung werden Medikamente eingesetzt. Zur Stärkung des Allgemeinzustands und Unterstützung der Fellneubildung und Strukturverbesserung finden sich verschiedene Mittel in der Naturheilkunde. Zudem ist eine aufbauende Futtermittelgabe angezeigt.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keinen Besuch beim Tierarzt.

Haarausfall beim Hund durch Pilzinfektion

Hunde sind von Natur aus aktive und interessierte Wesen. Ihr intensiver Einsatz der Nase bringt sie draußen wie drinnen in ständigen Kontakt mit den unterschiedlichsten Substanzen.

Wie andere Haus- und Nutztiere können sie sich auf unterschiedliche Weise mit Pilzen infizieren. Pilze (selbst mikroskopisch kleine Lebewesen) haben es gern warm und feucht. Sie siedeln sich gern im Fell und auf der Haut an und wachsen dort weiter. Dort finden sie ideale Bedingungen um eine Hauptpilzerkrankung (Dermatophytose) auszulösen.

Anzeichen für einen Pilzbefall beim Hund mit Haarausfall

Hat sich ein Hund mit einem Pilz infiziert, reagiert er über Haut und Haare auf den fremden Organismus. Die befallenen Stellen weisen meist folgende Veränderungen auf:

  • kreisrunde haarlose Stellen
  • Borken- und Schuppenbildung
  • Entzündungen mit rotem Rand
  • Juckreize

Die betroffenen Partien bieten eine einfache Angriffsfläche für Bakterien und andere Krankheitserreger. Deswegen und weil die Gefahr der Ansteckung von Tier zu Tier und von Tier zu Mensch besteht, muss eine (Haut-) Pilzerkrankung in jedem Fall behandelt werden

Äußerliche Anwendung von Shampoo

Äußerliche Anwendung von Shampoo


Ansteckung mit Pilzen und Behandlung beim Hund 

Die Ansteckung kann durch direkten Kontakt mit der pilzbefallenen Stelle ausgelöst werden. Aber auch über die alltäglich gebrauchten Utensilien zur Pflege oder das Spielzeug ist eine Übertragung möglich.

Zudem ist das gesamte Umfeld ein willkommener Wirt für die weitere Verbreitung des Pilzes und seiner Pilzsporen. Decken, Körbe, Sessel und selbst das Geschirr bieten eine Plattform für das Weiterleben und somit für die Ansteckung.

Sobald deutliche Veränderungen der Haut und der Haare auftreten sollte ein Tierarzt konsultiert werden. Auch, um andere Auslöser und Krankheiten abklären zu können. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Mittel und Behandlungsmöglichkeiten gegen den Pilzbefall und deren Symptome bei Hunden.

Äußerlich kommen Salben, Lösungen und Shampoos zur Anwendung. Sie bringen in der Regel schnelle Linderung der Beschwerden und dienen der Abtötung der Pilze. Innerlich werden je nach Art und Ausmaß Tabletten mit mittleren bis starken Wirkstoffen gegen die Pilze eingenommen. Die Behandlung kann einige Zeit dauern und sollte nicht zu früh beendet werden.

Vorbeugung und Schutz gegen Pilzinfektionen beim Hund

Ist ein Tier vom Hautpilz befallen, gilt es auf besondere Hygiene zu achten. Zum einen dient das der schnelleren Heilung, verhindert die Ausbreitung der Infektion und es wirkt vorbeugend gegen neue Ansteckungsgefahren mit Pilzen und weiteren Haarverlust.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. An Pilzinfektionen erkrankte Tiere sollten in jedem Fall von einem Tierarzt untersucht und behandelt werden.

 

Haarausfall bei Hunden durch Leckgranulom

Das Leckgranulom kann als psychogene Manie beschrieben werden. Der Hund leckt, kaut und beißt unerlässlich an einer bestimmten Stelle ohne, dass noch ein lokaler Grund dafür auszumachen ist. Sehr oft betrifft diese Leckerei die Partie über den Vorderpfoten. Das ständige Lecken und Reizen ruft früher oder später eine Entzündung hervor.

Möglicherweise gab es an der Leckstelle zuvor einen Insektenstich oder einen allergisch bedingten Juckreiz. Beim Leckgranulom wird aber auch nach Verschwinden der Ursache unaufhörlich weitergeleckt.

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Ursachen für Haarausfall bei Hunden durch Leckgranulom

Verschiedene psychische Extremsituationen – wie Nervosität, Stress, Frustration oder Langeweile – kommen als Ursache für die Manie in Frage. Diese Störungen des Seelenfriedens können durch unterschiedliche Ereignisse ausgelöst worden sein. Zum Beispiel durch:

  • Umzug / Veränderung des gewohnten Umfeld (auch Renovierungen, Umbauten)
  • Ängste (vor dem Verlassenwerden, vor Reaktionen von Menschen)
  • Ein neues Haustier (nicht nur Hunde)
  • Nachwuchs des Frauchens und damit veränderte Rollenaufteilung
  • Lästige Allergien
  • Bakterien oder Parasiten im Fell oder auf der Haut

Behandlung von Haarausfall bei Hunden durch Lecken

Die Verhaltensstörung mit dem krankhaft gesteigerten Putztrieb hat Hautentzündungen und Haarausfall beim Hund zur Folge. Um eine sichere Diagnose zu stellen, müssen andere organische Erkrankungen ausgeschlossen werden. Die Behandlung kann auf psychotherapeutischer Ebene oder durch Psychopharmaka erfolgen. Das bezieht Frauchen und / oder Herrchen mit ein. Manchmal kann eine intensivere Beschäftigung mit dem Hund den Heilungsprozess unterstützen.

Bleibt die Störung unbehandelt, führt dies langfristig zu einem erhöhten Leidensdruck des Hundes. Mit einem angeschlagenen Allgemeinbefinden steigt zudem die Anfälligkeit für andere Erkrankungen.

In jedem Fall müssen die Stellen behandelt werden – die hier die Sekundärerkrankung darstellen – um Entzündungen und Infektionen zu vermeiden. Es gibt eine Reihe von Mitteln zur Behandlung der Folgen eines Leckgranuloms wie Salben zur Heilung der Wundstelle, Stoffe zur Verhinderung des weiteren Leckens, Verbände und die bekannten Halskrausen.

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Auffälliges und anhaltendes Lecken und Putzen sollte vom Tierarzt abgeklärt werden. Ist der Auslöser im psychischen Bereich zu finden, kann auch ein Verhaltenstherapeut zu Rate gezogen werden. Auf jeden Fall sollte dem Hund mit seinem „tickhaften“ Befinden ausreichend Aufmerksamkeit gegeben werden.

Haarausfall bei Hunden durch Leishmaniose

Die Leishmaniose ist eine durch Parasiten (über die Sandmücke) ausgelöste Infektionskrankheit. Sie kommt weltweit vor und betrifft sowohl Tiere wie auch Menschen.

Am häufigsten verbreitet ist diese Krankheit in den Tropen und im östlichen Afrika. Auch im Mittelmeerraum und in Asien kommt die Leishmaniose häufig vor. Da gerne Hunde aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland importiert werden, ist die Leishmaniose auch hierzulande ein Thema.

Sandmücken sind nicht besonders flugtauglich. Daher halten sie sich gerne in Bodennähe auf und suchen von dort ungeschützte Körperpartien auf.

Gesunde Hundebabys

Gesunde Hundebabys


Ursachen für Haarausfall bei Hunden durch Leishmaniose

Die infektiöse Krankheit wird durch die Sandmücken übertragen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Sandmückenpopulation eingedämmt, da mit Hilfe von Insektiziden gegen die Anophelesmücke (überträgt Malaria) vorgegangen wurde. Seitdem der Einsatz von DDT zurückging, hat sich auch die Sandmücke wieder stark ausgebreitet. In Sizilien tragen ihretwegen vier von fünf Hunden (an die 80 Prozent) den ansteckenden Parasiten.

Die Leishmanien sind Einzeller. Ihr Angriff gilt den weißen Blutkörperchen im Knochenmark, wodurch Organe geschädigt werden, die – wenn sie unbehandelt belieben – schwere gesundheitliche Schäden verursachen oder zum Tod führen können.

Übertragungsarten der Leishmaniose

Es kommt vor, dass eine Übertragung über die Plazenta einer trächtigen Hündin stattfindet. Innerhalb des Wurfes kann es infizierte und gesunde Welpen geben. Die Weitergabe durch das Blut ist hier also nicht zwangsläufig gegeben.

Es gibt keine Nachweise für eine direkte Übertragung von Tier zu Tier oder von Tier zu Mensch. Betroffene Tiere mit offenen Ekzemen weisen im Wundsekret der erkrankten Haut Leishmanien auf. Im Blut selbst sind sie nicht nachzuweisen. Ausnahme sind HIV-Infizierte, die gleichzeitig an Leishmaniose erkrankt sind.

Der Kontakt vom Ekzem des Hundes in eine offene Stelle oder das Blut beim Menschen ist theoretisch ansteckend. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Kinder in Kontakt mir infizierten Hunden kommen.

Leishmanien können an der bzw. in der Luft nicht überleben. Sie brauchen die feuchte Umgebung. Sobald Wundsekret angetrocknet ist, ist die Gefahr einer Übertragung gebremst.

Symptome der Leishmaniose beim Hund

Die Anzeichen einer Ansteckung sind je nach Art und Herkunft des Erregers unterschiedlich. Um bei auftretenden – auch diffusen – Beschwerden möglichst früh eine Leishmaniose ausschließen zu können, kann ein Leishmaniose-Test durchgeführt werden. War der Hund mit im Urlaub oder stammt er sogar daher, ist dies ratsam.

Die ersten Symptome können unter anderen wie folgt aussehen:

  • Allgemein geschwächter Zustand (träge, appetitlos, lahmer als zuvor)
  • Durchfälle
  • Beginnender Gewichtsverlust
  • „ausgfranste“ Ohren (leichte, mehrfache Einrisse)
  • Schuppenbildung (Ohren, Kopf, gesamter Körper)
  • Hautveränderungen (offene Wunden, oft kreisrund und schlecht heilend)
  • Getrocknete Verkrustungen (oft am Kopf)
  • Offene Wunden an den Beinen
  • Wundbildung an der Nase
  • Haarausfall (an den Hinterbeinen, um die Augen als sogenannte Brillenbildung, kompletter Fellverlust)
  • Entzündete Augenpartien (Hornhaut, Bindegewebe, Iris)
  • Beschleunigtes Krallenwachstum mit brüchiger Substanz
  • Veränderte Gesichtsmuskulatur
  • Schwellung der Lymphknoten
  • Nasenbluten
  • Annahme von fauligem Geruch (Hinweis auf innere, organische Erkrankung)

Diagnose und Behandlung von Haarausfall durch Leishmaniose beim Hund

Aufgrund der vielfältigen Krankheitsbilder kommen eine Reihe von Untersuchungs- und Befundmöglichkeit in Frage. Neben Blutuntersuchungen und Antikörpertests steht ein Leishmaniosetest der Universität Zürich zur Verfügung. Weitere spezielle Untersuchungen des Knochenmarks (Punktion) und der Lymphknoten können notwendig sein.

Behandlung von Haarausfall bei Hunden durch Leishmaniose

Der Krankheitsverlauf einer Leishmaniose kann so unterschiedlich sein, dass es nicht nur einer genauen Diagnose sondern auch einer individuell angepassten Behandlung bedarf. Eine Behandlung mit Chemotherapie kann nötig werden.

Vorbeugend gegen eine Ansteckung mit einer Leishmaniose-Arten können speziell wirkende Shampoos oder Halsbänder angewendet werden. Eine Immunisierung durch Impfung gibt es derzeit nicht. Prophylaxe ist der beste Schutz.

Leishmaniose beim Menschen

Ist es zu einer Infektion durch Leishmaniose beim Menschen gekommen, können je nach Leishmania-Art unterschiedliche Krankheitsbilder auftreten. Die Arten sind geografisch unterschiedlich aufgestellt. Die Formen der Leishmaniose werden in drei große Gruppen unterteilt:

  1. Innere Leishmaniose (viszerale Leishmaniose)

Sie ist auch bekannt unter dem Namen Dum-Dum-Fieber, Schwarzes Fieber oder Kala-Azar. Es werden die inneren Organe befallen. Die Erkrankung muss behandelt ärztlich behandelt werden, da immer noch tödlich endende Krankheitsverläufe vorkommen.

  1. Hautleishmaniose (kutane Leishmaniose)

Sie trägt auch die Namen Bagdad-, Orient- oder Aleppobeule. Bei dieser Form der Leishmaniose ist die äußere Haut betroffen. Nach den klassischen Einstichreaktionen (Rötung, Jucken) bilden sich Knötchen und Geschwüre an der betroffenen Stelle. Weiter wird unterschieden in feuchte und diffuse Leishmaniose. Die letztere heilt nicht ohne Behandlung aus. Das Gesicht ist sehr häufig betroffen und es bleiben Narben, teils mehrere Zentimeter groß, zurück.

  1. Schleimhautmaniose (mukotane Leishmaniose)

Sie ist unter anderem als Uta oder Espundia bekannt. Wie die kutane Leishmaniose befällt sie auch die Schleimhäute. Der Krankheitsverlauf ist langwierig und belastend, wobei die Haut starke Schäden erleiden kann, weshalb eine Behandlung dringend erforderlich ist.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Untersuchung und Diagnose durch den Tierarzt. Ziehen Sie in jedem Fall oder bei Verdacht auf eine Leishmaniose fachärztlichen Rat hinzu und nehmen die Behandlung der Erkrankung in Anspruch.

Haarausfall bei Hunden durch Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Eine Ursache für Haarausfall beim Hund kann eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sein. Die Schädigung des Schilddrüsengewebes, das eine funktionale Aufgabe hat, kann verschiedene Gründe haben. Häufig betroffen sind Hunde in den besten Jahren (vier bis acht Jahre alt). Die Störung beginnt schleichend, sodass in vielen Fällen wegen einiger allgemeiner Symptome die Beeinträchtigungen dem zunehmenden Alter zugeschrieben werden.

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Eine Schilddrüsenunterfunktion mit einhergehendem Haarausfall können alle Hunde entwickeln. Besonders betroffen zeigen sich mittelgroße und große Rassen wie Airedale-Terrier, Golden und Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund, Boxer, Riesenschnauzer, Dobermänner und als Ausnahme, weil sehr kleinwüchsig, zeigen auch Dackel eine höhere Anfälligkeit für eine Schilddrüsenunterfunktion.

Arten einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund

Unterschieden wird zwischen einer chronisch entzündlichen Veränderung und der autoimmunen Thyreoiditis. Die chronisch-entzündliche Erkrankung verläuft unbemerkt bis das Schilddrüsengewebe zersetzt und durch einfaches Bindegewebe (welches keine Hormone bildet) ersetzt ist. Die seltenere autoimmune Thyreoiditis bildet Antikörper gegen das Schilddrüsengewebe und zerstört mit ihnen die organische Substanz.

Symptome einer Schiddrüsenunterfunktion bei Hunden

Es gibt nahezu keine früh erkennbaren Anzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion beim Hund. Die unterschiedlichen Symptome sind in der Regel so allgemein zu deuten, dass man von einer großen Anzahl möglicher anderer Erkrankungen ausgehen kann. Einzelne oder zusammen auftretende Merkmale der krankhaften gesundheitlichen Veränderung werden häufig nicht früh genug in Richtung Schilddrüse gedeutet.

Unter anderem folgende frühe Anzeichen machen eine Untersuchung auf die Funktionalität der Schilddrüse beim Hund sinnvoll:

  • Verschlechterung der Kondition und körperliche Trägheit
  • Fresslust
  • Gewichtszunahme
  • Veränderung und Erkrankungen der Augen
  • Temperaturdispositionen (gerne warme Plätze, Wärmeprobleme im Sommer)
  • Veränderungen der Haut (Infektionen und Entzündungen)
  • Schlechtes, verlangsamtes Haarwachstum
  • Haarausfall (ohne Juckreiz)
  • Schlechte Fellsubstanz (schütter, trocken, brüchig, Schuppenbildung
  • Veränderung der Fellfarbe
  • Veränderung der Zeiten der Läufigkeit
  • Abnehmende Libido
  • Bei Hündinnen: Gesäugeanbildung
  • Bei Rüden: Verschlechterung der Spermien
  • Herzrhythmusstörungen
  • Verschlechtertes Hörvermögen bis zur Taubheit
  • Lähmungserscheinungen
  • Epileptische Anfälle

Untersuchung und Diagnose

Bluttests geben je nach Stadium der Beeinträchtigung der Schilddrüse des Hundes Aufschluss über eine Erkrankung. Eine gründliche und wiederholte Untersuchung des Tieres sowie der Vorbericht des Krankheitsverlaufs runden das Bild. Es ist ratsam, eine Dokumentation über die Symptome und deren zeitliches Auftreten anzulegen.

Behandlung und Mittel gegen Haarverlust bei Hunden bei Schilddrüsenunterfunktion

Da es um den Ausgleich der fehlenden Hormonproduktion geht, sind die Auswirkungen einer Schilddrüsenunterfunktion gut zu behandeln. Die nicht mehr oder nicht ausreichend aus eigener Kraft produzierten Hormone werden durch medikamentelle Gabe unterstützt. Nach wenigen Wochen tritt eine sichtbare Besserung der allgemeinen Konstitution ein. Das Haut- und Fellbild verbessert sich etwas später auch deutlich. Allerdings muss die Behandlung ab Beginn lebenslang weitergeführt werden. Regelmäßige Blutuntersuchungen stellen sicher, dass der Hund seine individuelle Dosis an wichtigen Hormonzugaben erhält.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Untersuchung und Diagnose durch den Tierarzt.

 

Haarausfall beim Hund: Inhalations-Allergie

Die Substanzen, auf die ein Hund durch Inhalation (durch Einatmen) allergisch reagiert, liegen wortwörtlich in der Luft. Pollen, Staubmilben und Schimmel sind häufige Allergieauslöser.

Da der Hund eine aktive Nase hat, ist er ständig in Kontakt mit den unterschiedlichsten Substanzen aus seiner direkten Umwelt. Das trifft im Haus eben so zu wie draußen in seinem Revier.

Ursachen für Haarausfall beim Hund durch Inhalations-Allergie

Anhaltspunkte für die Ursache der Allergie geben vor allem zeitnahe Beobachtungen der allergischen Reaktionen. So stellen sich zum Beispiel folgende Zeitfragen um Aufschluss über die Ursache zu erhalten: Handelt es sich um jahreszeitlich bedingte Reaktionen wie zum Beispiel im Frühjahr durch Pollenflug? Oder im Herbst durch erhöhtes Schimmelaufkommen durch fallende, verwesende Blätter? Gab es einen Hausputz in den eigenen vier Wänden, eine Renovierung oder ähnliches?

Wichtig für jeden Hund ist eine gesunde Ernährung

Wichtig für jeden Hund ist eine gesunde Ernährung


Anzeichen für eine allergische Reaktion durch Einatmung von Substanzen

Die Hunde verspüren starken Juckreiz, der durch Hautreaktionen hervorgerufen wird. Sie reagieren darauf mit Kratzen, Knabbern und Beißen, kauen an den Pfoten oder entwickeln ein permanentes Lecken an den betroffenen Stellen. Diese Reizungen führen zu erneuten Infektionen und Entzündungen. Nicht selten verdicken sich die betroffenen Hautpartien. Sie können fettig werden und einen strengen Geruch annehmen.

Mittel, Behandlungsmöglichkeiten und Therapien

Um die Symptome der Allergie direkt zu lindern, können kühle Bäder mit heilenden Substanzen oder medizinischen Shampoos helfen. Bei der Verwendung von Sprays und Salben ist besonders zu beachten, welche Substanzen enthalten sind, die möglicherweise eher reizend statt lindernd wirken.

Eine Immuntherapie führt möglicherweise langfristig zum größten Erfolg gegen die Allergie(n). Allerdings dauert sie auch lange und kann erst nach vielen Wochen oder Monaten eine tatsächliche Besserung herbeiführen.

Die Behandlung eines Haarausfalls beim Hund wegen Allergien mit steroidhaltigen Medikamenten (zum Beispiel Kortison) können kurzzeitig bei starken Beschwerden lindernd wirken. Dabei gilt es, die Nebenwirkungen auf die Organe abzuwägen und im Blick zu behalten. Eine Langzeitanwendung kann Folgeerkrankungen und Schädigungen wie Diabetis, Immunschwäche und Neigung zu Ohnmachten mit sich bringen.

Desweiteren gibt es therapeutische Behandlungen mit Antihistaminen. Nachteilig wirkt sich bei der Anwendung die beruhigende (Neben-)Wirkung aus. Es gibt eine ganze Reihe von Mitteln gegen Allergien. Bei dieser Behandlungsart gilt es, das richtige Mittel und die optimale Dosierung zu finden.

Vorbeugen durch inneres Schutzschild

Guten Schutz gegen den Ausbruch von Allergien bieten Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6). Sie gelten als natürliche Abwehrstärker und haben den großen Vorteil, dass sie praktisch keine Nebenwirkungen haben. Omega-3-Fettsäuren sind im Fischöl von z.B. Dorsch und Kabeljau zu finden und Omega-6-Fettsäuren finden sich u.a. im Öl der Nachtkerze.

Hilfreich ist in jedem Fall die Dokumentation des Allergieverlaufs und die regelmäßige Kontrolle des Umfelds in dem der Hund sich bewegt.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht den Besuch beim Tierarzt.

Haarausfall beim Hund: Futtermittel-Allergie

Eine Allergie beim Hund auf Futtermittel richtet sich zumeist gegen einige bestimmte Inhaltsstoffe. Futtermittelallergien können sich ganz spontan und in jedem Alter des Hundes entwickeln. In der Regel kommt es zu Verdauungsstörungen, der Magen-Darmtrakt wird stark beansprucht. Als direkte Folge sind Durchfälle und auch Erbrechen zu beobachten. Fast jeder betroffene Hund reagiert mit Hautsymptomen auf die Allergie.

Ursachen einer Futtermittel-Allergie beim Hund

Es gibt Hunderassen, die häufiger als andere eine Futtermittel-Allergie entwickeln. Zu ihnen gehören unter anderen Retriever, Cocker Spaniels und Irish Setter sowie Boxer und Shar Peis. Andere Rassen und Mischlinge sind von einer möglichen Erkrankung nicht ausgeschlossen. Der Ausbruch einer Allergie kann zudem in jedem Alter des Hundes einsetzen.

Meistens sind es die Proteine oder Proteinverbindungen, die die Allergie auslösen. Das Immunsystem reagiert (über) auf nicht vollständig verdaute Eiweisse. Eine Sensibilisierung kann schon lange vorliegen, bevor sich erste Anzeichen der Allergie bemerkbar machen. Es kann ein Futter, das seit Jahren gefressen wird, zum Auslöser werden. Seltener lösen Kohlehydrate eine Futtermittel-Allergie aus.

Als häufigste Allergieauslöser gelten Rind, Lamm, Huhn, Eier, Milch, Weizen, Soja, Schwein und Mais. Bei der Gabe von Dosenfutter wird die Diagnose schwierig, da die Herstellernachweise nicht vollständig Auskunft über die beinhalteten Fleischsorten und andere Stoffe geben.

Wichtig für jeden Hund ist eine gesunde Ernährung

Wichtig für jeden Hund ist eine gesunde Ernährung


Anzeichen für Haarausfall beim Hund durch Futtermittel-Allergie

Die Hautprobleme äußern sich durch Juckreiz an den Pfoten, in den Achseln und der Leiste und manchmal auch im Augen- und Ohrenbereich. Der Kreislauf des Juckreizes ist tückisch. Es kommt zu Haarverlust und Hautverletzungen, da die Hunde sich vermehrt bis ständig kratzen und beißen. Die Haut wird weiter gereizt, reagiert mit Entzündungen und Krustenbildung, die wiederum abgeknabbert oder geleckt wird. Entstehen Infektionsherde, wird der Juckreiz erneut ausgelöst und verstärkt sich.

Diagnose und Behandlung

Um einen möglichst eindeutigen Befund für das Vorliegen einer Futtermittel-Allergie zu erhalten wird in der Regel eine Eliminationsdiät angesetzt. Sie ist langwierig und kann bis zu zehn Wochen andauern. Bei einem kleinen Teil der betroffenen Tiere ist bereits im ersten Monat eine Besserung und ein Abklingen der Symptome festzustellen. Die Diät besteht aus einer Sorte Fleisch und einer Art Kohlehydrat. Am besten handelt es sich um ein Fleisch, dass das Tier zuvor noch nie gefressen hat.

Handelt es sich um die Futtermittel-Allergie allein (und sind keine weiteren Kombinations-Allergien angezeigt), geht der Juckreiz nach eingehaltener Diät vollständig zurück. Der Befund hat Bestand, wenn das Tier nach Aufnahme des alten (allergieauslösenden) Futters erneut allergisch reagiert. Dieser Provokationstest dauert höchstens zwei Wochen.

Es gibt weitere Testverfahren zur Diagnose des Verdachts auf eine Futtermittel-Allergie. Es können Tests von Blut und Haut oder gastroskopische Untersuchungen durchgeführt werden. Diese gelten allerdings als ungenau und wenig zuverlässig.

 

Haarausfall beim Hund: Flohspeichel-Allergie

Flöhe ernähren sich vom Blut ihres Wirtes (Tiere und Menschen). Die Bisse führen schnell zu einem Juckreiz, der durch Kratzen und Beißen eher verstärkt wird. Hautreizungen an verschiedenen Stellen sind die Folge (Rücken, Schwanz, Bauch). Auslöser für diese Allergie sind bestimmte im Flohspeichel vorkommende Allergene, auf die das Immunsystem des Hundes reagiert. Durch das Kratzen und Knabbern, Beißen und oft auch übermäßige Lecken verliert der Hund Haare und es entstehen weitere Hautentzündungen.

Bei extremem Flohbefall besteht die Gefahr von hohem Blutverlust und einer daraus bedingten Anämie (Blutarmut). Außerdem sind Flöhe auch Überträger von Bandwürmern beim Hund.

Floh-Allergien zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen bei Hunden und können zu jeder Jahreszeit auftreten. Die Flöhe haben in Mitteleuropa ein gutes Überlebens-Klima und fühlen sich in klimatisierten Räumen sehr wohl.

Haarausfall beim Hund

Haarausfall beim Hund


Diagnose und Behandlung von Haarausfall beim Hund durch Flohspeichel-Allergie

Mit der Ausschlussdiagnose wird aufgrund der Hautveränderungen von einer Flohspeichel-Allergie ausgegangen. Die Behandlung ist aufwändig: Das gesamte Umfeld (alle Räume und Plätze, Utensilien und Stoffe, auch andere Tiere) muss regelmäßig und gründlich gereinigt bzw behandelt werden. Die muss konsequent und ganzjährig erfolgen.

Es werden alle Tiere des Haushalts werden intensiv gegen Flöhe behandelt. Das betroffene Tier wird medikamentös behandelt. Mit Repellentien wird verhindert, dass der Patient erneut mit dem Flohspeichel in Berührung kommt.

Zur Diagnose können auch Allergietest durchgeführt werden. Zum einen bringt ein Blut-Allergietest Aufschluss über das Vorliegen einer Allergie. Zum anderen kann ein Intrakutanttest direkte Ergebnisse liefern. Hierfür wird die Brustwand des Hundes geschoren. Die Allergene werden direkt unter die Haut gespritzt und zeigen nach kurzer Zeit an, ob eine allergische Reaktion vorliegt oder nicht.

Mittel gegen Haarausfall beim Hund gegen Flohbefall

Neben der gründlichen Reinigung des Umfelds besteht eine Behandlung des Flohbefalls auch aus einem medikamentösen Teil. Die meist verwendeten Spot-On-Präparaten wirken schnell und einfach. Die Lösung wird direkt auf die Haut aufgetragen und wirkt dort nicht nur gegen Flöhe und deren Speichel, sondern auch gegen andere Parasiten wie Milben und Zecken. Spot-on-Präparate dienen regelmäßig angewendet auch der Vorbeugung.

Außerdem bieten Hersteller eine Reihe anderer Mittel gegen den Flohbefall und die Folgeerscheinungen an. Es gibt Sprays, Shampoos, Puder (besonders geeignet für Hundewelpen unter 6 Wochen) und das bekannte Flohhalsband. Letzteres eignet sich aber vor allem zur Prophylaxe.

Bereits entstandene Sekundärinfektionen, insbesondere an der Haut, müssen parallel behandelt werden. Da Flöhe auch Überträger von Bandwürmer sind, sollte der betroffene Hund auch eine Entwurmungs-Kur machen.

Eine Desensibilisierungstherapie arbeitet mit der regelmäßigen Gabe des auslösenden Allergens. Dadurch soll eine Gewöhnung und größere Immunabwehr entstehen. Bei der Flohspeichel-Allergie gilt diese Therapieform weitestgehend als ungeeignet.

Vorsicht: Leben mehrere Tiere verschiedener Art im Haushalt, müssen zwar alle behandelt werden, aber jedes Tier mit dem eigenen bzw. geeigneten Medikament! Einige Flohmittel, die für Hunde sehr wirksam sind, können bei Katzen schon in kleinen Dosierungen ernsthafte gesundheitliche Schäden oder den Tod zur Folge haben.

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen ersetzen keinen Besuch beim Tierarzt.

 

Haarausfall bei Hunden durch Allergien

Umweltstoffe und Futtermittel können auch bei Tieren Allergien hervorrufen. Wie beim Menschen ist eine Allergie, die ein Tier entwickelt, eine Überreaktion des Abwehrsystems. Der Tierarzt kann mit einem Allergietest feststellen, ob und auf welche Stoffe der Hund allergisch reagiert.

Einfache Untersuchung und Diagnose

Bei einem vermehrten Haarausfall und Allergieverdacht bei Hunden führt der Tierarzt eine körperliche Untersuchung beim Hund durch. Mit einem Flohkamm wird festgestellt, ob sich Parasiten oder deren Kot im Fell oder auf dem Körper des Hundes befinden. Ein Allergietest (Intradermal-Test) gibt Aufschluss darüber, worauf der Hund reagiert oder nicht. Je nach Allergiebild kann auch eine Blutentnahme (In-vitro-Test) weitere aufschlussreiche Ergebnisse bringen.

Hunde mit gesundem Fell

Hunde mit gesundem Fell


Anzeichen für eine Allergie beim Hund

Anders als beim Menschen, reagieren Hunde bei einer entwickelten Allergie nicht mit Niesen oder Schnupfen. Der beliebte Freund des Menschen reagiert in der Regel über die Haut auf eine Unverträglichkeit gegen gewisse Stoffe. Direkt sichtbar wird die Veränderung in der Fellstruktur. Die Haare brechen ab, verlieren an Glanz und Vitalität oder sie fallen aus. Die Hautprobleme können Entzündungen hervorrufen. Auf den Juckreiz wird mit Kratzen, Knabbern und Beißen reagiert, was erneute Reizungen bedeutet und zu sogenannten Hot Spots führen kann.

Häufige Allergien mit begleitendem Haarausfall bei Hunden sind:

– Inhalations-Allergie

– Flohspeichel-Allergie

– Futtermittel-Allergie

Ursachen für Haarausfall bei Hunden abschaffen

Sind die Auslöser festgestellt, kann der Tierhalter prüfen, ob die Allergene vermeidbar sind (zum Beispiel entfernen von Pflanzen, Umstellung des Futters). Der Tierarzt kann als Therapie gegen die Allergie eine Hyposensibilisierung durchführen.

Neben Haarausfall oder der Bildung von kahlen Stellen können durch Allergien, die Hunde entwickeln, auch andere Symptome auftreten. So können die Augen, die Krallen oder auch der Verdauungstrakt in Mitleidenschaft gezogen werden.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Untersuchung und Diagnose durch den Tierarzt.

Haarausfall bei Hunden

Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen“ sagt ein irisches Sprichwort. Nach Katzen sind Hunde die zweit beliebtesten Haustiere des Menschen und oft ein lebenslanger Begleiter und Weggefährte. Der Hund ist wahrscheinlich das älteste Haustier des Menschen und als Herdentier meist eine treue Seele. Die Freundschaft zwischen Hund und Mensch ist eine sehr besondere. Oft sind Hunde auch ideale Helfer (Blindenhunde, Therapiehunde, Polizeihunde). Durch ihre soziale Ader profitieren beide Wesen von dieser Beziehung. Einen Hund als Haustier zu halten, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen.

Gesundes Zusammenleben mit Hunden

Der Hund ein guter Freund des Menschen

Der Hund ein guter Freund des Menschen


Für ein gutes und aktives Zusammenleben mit Hunden bedarf es einer artgerechten und gesunden Haltung. Wie alle Lebewesen können auch Hunde ernsthaft erkranken, Mangelzustände aufweisen oder psychische Störungen entwickeln. Das soziale Wesen des Hundes bindet ihn stark an sein „Frauchen“ oder „Herrchen“. Es macht ihn in gewisser auch abhängig vom Menschen. Das richtige Gleichgewicht sowohl in der Ernährung und im Umgang mit einem Hund ist sehr wichtig für ein harmonisches Zusammenleben.

Haarige Angelegenheit

Je nach Rasse oder Mischlingsart haben Hunde ein ganz eigenes Fellkleid, was sie schützt und pflegt. Haare im Haushalt, auf Fußböden und Möbeln gehören zu jeder Hundehaltung mehr oder weniger dazu. Die jahreszeitlich bedingten Fellwechsel im Frühjahr und Herbst sind ganz normale Vorgänge. Sie können eine Phase mit starkem bis extremem Haarverlust beim Hund darstellen. Dauern diese Zeiten des Haarverlustes beim Hund allerdings zu lange an, ist Vorsicht geboten. Zu geringer Haarnachwuchs, stumpfes struppiges Fell oder kahle Stellen weisen auf ein Ungleichgewicht hin. Dann gilt es die Ursache zu erkunden. Aber auch vorher kann man einiges tun um einem unnatürlichen Haarverlust beim Hund vorzubeugen. Sowohl wie die Medizin wie auch die Naturheilkunde bietet eine Reihe von Mitteln gegen Haarausfall bei Hunden.

Ursachen für Haarausfall bei Hunden

Wie beim Menschen kann es auch bei Hunden durch verschiedene gesundheitliche Extremsituationen zu behandlungsbedürftigem Haarausfall kommen. Die Ursachen für Haarausfall bei Hunden können sehr unterschiedlich begründet sein:

  • Aufenthalt hauptsächlich in geschlossenen Räumen (bei Mangel an natürlichen Wechselreizen wie Temperatur und Licht kann es zu einem andauernden Fellwechsel kommen)
  • Parasitenbefall (Milben, Pilze)
  • Allergien (auf äußere Wirkstoffe oder Futtermittel)
  • Leishmaniose durch Sandmücken
  • Störung im Hormon- und Stoffwechselhaushalt
  • Hormonbedingte Veränderung des Hundefells (nach Trächtigkeit, bei Schilddrüsenerkrankungen)
  • Mangelerscheinungen (ernährungsbedingt)
  • Psychovegetative Gründe wie zum Beispiel Stress oder Langeweile