Urintherapie gegen Haarausfall

Von Urin als Dehnungsmittel von neuen drückenden Leder-Schuhen hat man vielleicht schon einmal gehört. Aber Urin hat innerlich angewendet eine Wirkung, die auch auf das Problem eines Haarausfalls positiv wirken soll. In einigen Naturheilverfahren ist Urin als Heilmittel schon lange bekannt und wird als Eigenurintherapie bei verschiedenen Erkrankungen empfohlen.

Haarausfall bei einem Mann

Haarausfall bei einem Mann

Anwendung von Urin bei Haarausfall

Die alternative Heilmedizin schreibt dem Urin heilende Wirkungen zu, wenn es sich um allergische oder Autoimmunerkrankungen unter anderem mit Entzündungen handelt. Es soll Entzündung hemmend wirken, reinigen und desinfizieren. Im Urin sind Vitamine und Mineralstoffe enthalten sowie Spurenelemente.

Die Zufuhr des Urins kann bei einer Urintherapie unterschiedlich stattfinden. Entweder man trinkt ihn – am besten morgens, da die Konzentration der Stoffe über Nacht eine erhöhte Konzentration erreicht haben, oder man kann ihn durch die Nasenlöcher einschnupfen. Dazu wird mit dem kleinen Finger mehrere Male Urin in die Nasenlöcher gegeben.

Eine weitere Möglichkeit der Urinaufnahme ist das Spritzen, wozu man sich aber mit Injektionen auskennen muss und die entsprechende Ausstattung benötigt.

Gesicherte Erkenntnisse oder Belege für die positive Wirkung von Urin im Allgemeinen und insbesondere auf das Haarwachstum bestehen nicht. Bei der Anwendung von Urin als Heilmittel muss bedacht werden, dass sich im ausgelassenen Urin Bakterien befinden.

Bei der Anwendung gegen Haarausfall wird empfohlen, abgestandenen und luftdicht verschlossenen Urin auf die kahlen Stellen am Kopf aufzutragen.

Bei einigen Therapien wird nicht der eigene Urin, stattdessen aber Urin von zum Beispiel Kühen und Schafen verwendet.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt. Es liegen wie erwähnt keine gesicherten Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Urin als Mittel gegen Haarausfall vor.

Shampoo gegen Haarausfall

Haarausfall kann jeden in jedem Alter treffen. Männer, Frauen und Kinder sind Betroffene von Haarausfall, haben allerdings unterschiedliche Ursachen für den lästigen Haarausfall. Bei Erwachsenen tritt Haarausfall meistens im Laufe der Jahre auf. Aber auch schon in jungen Jahren sind Haarausfälle zu beobachten. Eine gründliche Diagnose auf bestehende Erkrankungen, Mangelernährungen oder Vergiftungserscheinungen ist notwendig um die richtige Behandlung einleiten zu können. Die Pflege von Haar und Kopfhaut sind besonders wichtig, wenn beide schon in Mitleidenschaft gezogen sind.

 Basische Haarpflegemittel bei Haarausfall verwenden

Basische Haarpflegemittel bei Haarausfall verwenden

Was gesunde Haare brauchen

Gesunder Haarwuchs benötigt verschiedene Voraussetzungen. Dazu gehört insbesondere eine gesunde und säurearme Kopfhaut, die über die notwendigen Vitamine und Nährstoffe ausreichend verfügen kann. Eine gesunde Ernährung ist auch Voraussetzung für gesunde und schöne Haare. Es wirken aber auch äußerlich verschiedene Substanzen fördernd auf das Haarwachstum. Im Handel werden eine Reihe an Pflegeprodukten angeboten, die das Haarwachstum beschleunigen sollen.

Haare mögen´s mild

Wer mit einem Haarshampoo den Haarausfall stoppen will, muss bei der Produktwahl auf ein paar wichtige Dinge achten. Bei Haarausfall sind milde, basische Haarpflegemittel zu empfehlen, damit die natürlichen Funktionen der Kopfhaut angeregt werden und neues Haarwachstum gefördert wird. Bei der Wahl des Shampoos sollte bedacht werden, was nötig ist bzw. woran es mangelt, damit das gesunde Gleichgewicht der Kopfhaut wieder hergestellt werden kann.

Shampoos als Arzneimittel

Zu empfehlen sind in erster Linie milde Shampoos, die auf PH-neutraler Basis wirken. Die Substanzen der Shampoos wirken direkt an den relevanten Stellen der Haare und der Kopfhaut. Die Qualität von Shampoos und Kuren sind das A und O bei der Haarpflege um einem bereits entstandenen Haarausfall entgegenzuwirken. Natürliche Wirkstoffe und naturbelassene Substanzen sind zu bevorzugen.

Die meisten chemischen Substanzen sind aggressiv und können die Kopfhaut und die Haarwurzeln eher schädigen. Es gibt eine Auswahl an Anti-Haarausfall-Shampoos, die bereits in Studien und im Labor auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit getestet wurden. Informieren Sie sich im Fachgeschäft oder bei Ihrem Apotheker nach Untersuchungsergebnissen.

Kleine Checkliste vor dem Kauf

Machen Sie sich vor dem Kauf eines Shampoos gegen ihren Haarausfall im Vorwege einige Notizen über Ihre persönliche Situation. Welcher Art ist Ihr Haarausfall: über den gesamten Kopf verbreitet, an einigen Stellen, nur an den Schläfen? Seit wann haben Sie mit Haarausfall zu tun? Ist er plötzlich aufgetreten oder hat er sich schleichend eingestellt? Und denken Sie auch an mögliche Unverträglichkeiten auf bestimmte – auch natürliche – Stoffe. Wenn Sie Kräuterallergien haben, schauen Sie genau auf die Inhaltsstoffe des Shampoos. Bei der Wahl Ihres Pflege-Shampoos nehmen Sie eins, das Sie gerne riechen mögen. Schließlich soll das Shampoo regelmäßig angewendet werden und Ihnen nicht nur Vertrauen geben, sondern auch gefallen.

Haarverdichtung

Immer mehr Frauen und Männer sind vom Thema Haarausfall betroffen. Woran diese Zunahme der Problematik des Haarverlustes genau liegt, ist bisher nicht umfassend erforscht. Die Hälfte aller Männer sind betroffen und das zunehmend in jungen Jahren und nicht erst mit Beginn des Älterwerdens. Aber auch bei den Frau plagen sich mittlerweile ein Viertel mit dem belastenden Haarverlust herum.

Haar Extensions eine Möglichkeit der Haarverdichtung

Haar Extensions eine Möglichkeit der Haarverdichtung

In den anderen Kapiteln finden Sie Informationen über die vielfältigen Ursachen für die verschiedenen Formen von Haarausfall. Eine Diagnose und entsprechende Behandlung ist in vielen Fällen angezeigt. Auch und gerade um dahinter liegende Erkrankungen von Organen oder des Stoffwechsels frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Individuelle Alternative zur Haartransplantation

Haarausfall ist natürlich immer auch ein kosmetisches Problem. Neben medikamentellen und begleitenden Therapien können äußerlich Perücken oder Haartransplantationen eine Möglichkeit darstellen, um wieder mit mehr Haar durchs Leben zu gehen. Eine Alternative bietet die Methode der Haarverdichtung. Sie wird in der Regel bei schütterem oder ausgedünntem Kopfhaar angewendet.

Haarverdichtung – Methoden und Möglichkeiten

Die Haarverdichtung wird von Haarpraxen und spezialisierten Friseuren angeboten.

Im Gegensatz zur Haartransplantation, die mit eigenen Haarsubstanzen arbeitet, wird bei der Haarverdichtung anderes Echthaar oder synthetisches Haar verwendet. Dieses wird auf der Kopfhaut zwischen die eigenen Haare eingesetzt.

Je nach Methode und Ausgangsbefund des Haarschopfes werden die zusätzlichen Haare entweder mit kleinen Clips, Bondingringen, haarbeknüpften Netzen oder selbstklebenden Filmstreifen befestigt. Die Haltbarkeit und Strapazierfähigkeit ist je nach Methode unterschiedlich lang.

In einigen Fällen beteiligen sich die Krankenkassen an den Kosten für eine Haarverdichtung bzw. übernehmen diese ganz. Hierfür muss ein ärztliches Attest über die Notwendigkeit der Behandlung vorliegen.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

 

 

 

Was tun um Haarausfall zu stoppen?

Haarausfall ist eine ganz natürliche Sache, solange er im Gleichgewicht mit dem Haarwachstumszyklus geschieht.

Jeder Mensch verliert täglich Haare. Wie unsere Haut, unser Blut und unsere Zellen erneuern sich auch unsere Haare in bestimmten Intervallen. Das Ausgehen von Haaren gehört zum ganz natürlichen Kreislauf unseres Körpers und bedeutet erst mal kein Anzeichen einer Erkrankung. Solange das Gleichgewicht zwischen Ausfall und Nachwuchs besteht, ist also alles völlig normal. Kommt es dazu, dass deutlich mehr Haare ausgehen als nachwachsen, gilt es zuerst zu erkennen in welcher Form und vor welchem individuellen Hintergrund dies geschieht.

Gesunde Ernährung kann Haarausfall verhindern

Gesunde Ernährung kann Haarausfall verhindern

Was kann man gegen Haarausfall tun?

In vielen Bereichen sind die Ursachen für Haarausfall nicht weit reichend abgeklärt. Dennoch gibt es einige Erkenntnisse über Zusammenhänge und Wirkweisen, denen Haare ausgesetzt sind. Ein paar Grundregeln im Umgang mit Ihren Haaren können helfen, den Haarausfall zu stoppen und vielleicht das neue Haarwachstum beschleunigen.

  • Lassen Sie eine gesicherte Diagnose erstellen um die Ursache für den bisherigen Haarausfall festzustellen
  • Wenn eine Erkrankung vorliegt, halten Sie sich an den Behandlungs- und Therapieplan
  • Suchen Sie Unterstützung in der Natur. Viele Stoffe wirken haarstärkend und können Haarwachstum langfristig stärken
  • Passen Sie Ihre Ernährung auf die Bedürfnisse Ihrer Haare an (ausreichend Vitamine und Mineralstoffe, keine Radikal-Diäten, kein Fastfood)
  • Verzichten Sie auf Genussgifte wie Alkohol, Nikotin, zu viel Koffein
  • Seien Sie gut zu Ihren Haaren: Keine schädigenden Haartorturen mit chemischen Farben und heißen Eisen
  • Benutzen Sie sanfte und nährstoffreiche Pflegeprodukte
  • Achten Sie auf Ihre gesamtes Gleichgewicht, denn Ihre Haare sind sehr sensibel und hängen eigentlich an Ihnen

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

 

 

 

Mittel gegen Haarausfall bei Männern: Finasterid

Die Ursachen für Haarausfall bei Männern sind unterschiedlicher Natur. Manchen Haarverlust kann man mit ausreichend Disziplin und Geduld selbst entgegenwirken. Hausmittel und Naturheilmittel bieten verschiedene Mittel um das Nährstoff-Gleichgewicht wieder ins rechte Lot zu bringen.

Haarausfall bei einem Mann

Haarausfall bei einem Mann

Anders ist das bei Haarausfall, der durch schwere Erkrankungen oder erbliche Dispositionen ausgelöst wurde. Der erbliche Haarausfall (Androgentischer Haarausfall) betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Er ist die häufigste bekannte Form von Haarausfall. Die Industrie bietet unterschiedliche Mittel zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls bei Männern an. Präparate mit dem Wirkstoff Finasterid ist eines davon:

Finasterid gegen erblich bedingten Haarausfall bei Männern

Die erbliche bedingte Disposition für den Haarausfall besteht in der Empfindlichkeit der Haarwurzeln des Kopfes auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Die Haarwurzeln werden durch das DHT geschädigt und geschwächt.

DHT blockiert die Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, Proteine), die so nicht zu den Haarfollikel gelangen können um für ein Wachstum der Haare zu sorgen.

Wird der Haarausfall, der sich unter anderen als Geheimratsecken bemerkbar macht, nicht behandelt, schrumpfen die Haarwurzeln. Die Behandlung wird dadurch langwierig und schwieriger als bei anderen Formen des Haarausfalls.

Finasterid wirkt hemmend auf die enzymatische Umwandlung von Adrogen-Testosteron in DHT, wodurch die Haarfollikel geschützt und gestärkt werden.

Finasterid wurde als Arzeinmittel bei Prostataerkrankung entwickelt und eingesetzt und zeigte als positive Nebenwirkungen ein verstärkten Haarwuchs. Seit mehr als zehn Jahren ist es in Deutschland als Medikament gegen erblichen bedingten Haarausfall bei Männern zugelassen.

Anwendung von Finasterid

Die Anwendung erfolgt nach Anweisung des Arztes. Bei Unsicherheiten, ist der ärztliche Rat empfohlen. Finasterid wird als Filmtablette eingenommen und soll im Ganzen mit oder ohne Nahrung aufgenommen werden. Die Tabletten sollen nicht geteilt oder zermahlen werden. Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Finasterid sind rezeptpflichtig.

Nebenwirkungen von Finasterid

Finasterid ist für Anwendungen bei Frauen aufgrund der möglichen schädigenden Wirkung auf ihre Fruchtbarkeit und der Föten im Mutterleib gar nicht geeignet. Zudem wurde keine positive Wirkung auf einen hormonell bedingten Haarausfall bei Frauen durch Finasterid festgestellt.

Nimmt der Mann Finasterid ein, muss in jedem Fall ein Verhütungsmittel beim Geschlechtsakt genommen werden, damit eine Schwangerschaft ausgeschlossen bleibt.

Finasterid in der Anwendung bei jungen Männern ist nicht empfohlen, da das DHT für die Entwicklung vom Jungen zum Mann in der Ausbildung der männlichen Geschlechtsmerkmale und – funktionen eine wichtige Rolle spielt.

Nebenwirkungen von Finasterid können zum Beispiel Störungen der Potenz und eine verminderte Libido sein. Selten kommt es zu schmerzenden Beschwerden der Hoden. Vereinzelt wird von depressiven Episoden und Seh-Störungen oder trockene Augen berichtet. Bei andauernder Anwendung von Finasterid müssen die Leberwerte und die Prostata regelmäßig untersucht werden, da es hier zu Veränderungen der Normwerte oder einer Verkleinerung kommen kann.

Gegenanzeigen

Finasterid darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile des Mittels bestehen. Finasterid darf von Frauen und Kindern gar nicht angewendet werden.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt

 

Mittel gegen Haarausfall bei Frauen: Regaine®Frauen

Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen sind unterschiedlich. Manchen Haarverlust kann man mit ausreichend Disziplin und Geduld selbst entgegenwirken. Hausmittel und Naturheilmittel bieten verschiedene Mittel um das Nährstoff-Gleichgewicht wieder ins rechte Lot zu bringen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker


Anders ist das bei Haarausfall, der durch schwere Erkrankungen oder erbliche Dispositionen ausgelöst wurde. Der erbliche Haarausfall (Androgenetische Alopezie) betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Er ist die häufigste bekannte Form von Haarausfall. Die Industrie bietet unterschiedliche Mittel zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen an. Regaine®  für Frauen ist eines.

Regaine® Frauen gegen Haarausfall

Das Arzneimittel in Form einer Lösung oder eines Schaumes arbeitet mit dem Wirkstoff Minoxidil in einer 2-prozentigen Konzentration. Im Vergleich zum Präparat für Männer, bei denen eine 5-prozentige Konzentration vorliegt. Die Lösung wird äußerlich auf der Kopfhaut angewendet.

Wirkung von Minoxidil

Bei Anwendung von Regaine® wirkt der Stoff Minoxidil, der ein Öffner für zelluläre Kaliumkanäle ist. Minoxidil enthält Stickstoffmonoxid. Der Wirkmechanismus hyperpolarisiert glatte Muskeln der Arteriengefäße und führt zu einer Erschlaffung der kleinen Arterien. Der Blutdruck senkt sich und die Kapillaren werden erweitert, wodurch eine bessere Durchblutung stattfinden kann. Dies wirkt sich positiv auf die Haarfollikel aus.

Minoxidil wurde als Arznei gegen Bluthochdruck (Antihypertonikum) entwickelt. In der Anwendung gegen Haarausfall ist Minoxidil als äußerlich anzuwendende Tinktur oder als Schaum unter dem Namen Reagine rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Anwendung

Die Lösung wird auf der von Haarausfall betroffenen trockenen Kopfhaut mit einem Applikator aufgetragen. Nach dem Auftragen müssen die Hände gewaschen werden.

Nach dem Auftragen sollten die Haare nicht geföhnt, da sonst der Wirkstoff verdunstet. Weitere Haarpflegeprodukte können nach dem Auftragen von Regaine® wie gewohnt angewendet werden ohne dass die Wirkung beeinträchtigt wird. Allerdings sollten die Haare nach dem Auftragen der Lösung mindestens vier Stunden nicht erneut gewaschen werden um die Wirkung nicht zu unterbrechen.

Die Anwendung von Regaine® soll zwei mal täglich stattfinden. Die Behandlung der Haarfollikel mit der Lösung ist dauerhaft angesetzt.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Der Wirkstoff Minoxidil darf nicht eingenommen werden, wenn sich eine Überempfindlichkeit gegen das Präparat zeigt. Außerdem bei angezeigter Pulmonaler Hypertonie, bei einem Phäochromozytom und bei vorliegender Schwangerschaft.

Mögliche Wechselwirkungen in Bezug auf Einnahme von Alphablockern und Neuraleptika sind in jedem Fall mit einem Arzt zu besprechen.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und Behandlung

Haarwuchsmittel: Schüssler-Salze

Dr. Schüssler forschte im 19. Jahrhundert nach Ursachen für Erkrankungen und untersuchte insbesondere den Anteil der Körperzellen an der Entstehung von Krankheiten.

Er kam im Rahmen seiner Studien zu dem Ergebnis, dass vielen Krankheiten ein Ungleichgewicht des menschlichen Mineralhaushalts zu Grunde liegen.

Um die fehlenden Mineralsalze effektiv zu den Zellen zu befördern, übernahm Dr. Schüssler die Idee der Potenzierung aus der Homöopathie.

Am häufigsten werden Schüssler-Salze als Tabletten angewendet. Die Grundlage der Tabletten ist Milchzucker (Laktose). Bei einer Laktoseunverträglichkeit können Schüssler-Salze auch als laktosefreie Globuli oder in Tropfenform (alkoholhaltig) angewendet werden.

Die Schüßler-Salze werden als „homöopathisch aufbereitete“ Mittel angewendet. Man lässt die Tabletten langsam im Mund zergehen, damit sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Schüsslersalze helfen bei Haarausfall

Schüsslersalze helfen bei Haarausfall


Folgende Schüssler-Salze sind bei Haarausfall angezeigt und werden innerlich angewendet. Dabei können die Schüssler-Salze nach eigenem Gutdünken und passender Übereinstimmung ausgewählt werden. Es gilt maximal 3 Salze oder nur ein einzelnes der vorgeschlagenen Salze zu verwenden.

Nr. 1 Calcium Fluoratum

… ist in erster Linie ein Salz des Bindegewebes. Zu den Bindegeweben gehören auch Knochen und Teile der Haut sowie Blutgefäße. Immer wenn es um verhärtetes Gewebe – also um mangelnde Elastizität – geht, kann Calcium Fluoratum in Betracht gezogen werden.

Hauterkrankungen gehören zu den Hauptanwendungen von Calcium Fluoratum, wozu auch die Kopfhaut gehört.

Nr. 3 Ferrum Phosphoricum

… ist angezeigt, wenn es um Entzündungen geht. Ferrum phosphoricum kann helfen, Blut neu zu bilden und unterstützt somit auch den Transport von Sauerstoff, Vitaminen und Mineralstoffen.

Nr. 5 Kalium Phosphoricum

… wird hauptsächlich bei Störungen der Nerven und Muskeln eingesetzt.

Nr. 11 Silicea

… ist das Schüssler-Salz für Bindegewebe, Haut und Haare. Es wirkt auf die äußere Haut und fördert eine stabile Beschaffenheit ebenso wie es das innere Gewebe im Körper stärkt. Haare, Haut und Nägel werden in Wachstum und Aussehen unterstützt. Ein weiterer Hauptanwendungsbereich sind Abwehr- und Immunschwächen, die häufig mit allgemeiner Erschöpfung und nicht selten mit verschlechtertem Haar- und Hautbild einhergehen.

Nr. 15 Kalium jodatum

… gilt als das Schüssler-Salz bei Schilddrüsenstörungen. Hauptanwendungen sind auch Schwäche und Niedergeschlagenheit. Es hilft gegen Entzündungen und hat eine ausgeprägte Wirkung gegen nervlich bestimmte Überreaktionen.

Nr. 17 Manganum Sulfuricum

… dient unter anderem zur Bildung von Knochen und Knorpeln. Es soll die Blutgefässe elastisch erhalten und wird auch bei Überlastungen und deren Folgen wie Nervenschwäche und Müdigkeit sowie gegen Allergien eingesetzt. Im allgemeinen fördert es die generelle Leistungsfähigkeit. Manganum Sulfuricum wird häufig zusammen mit Nr. 3 Ferrum phosphoricum angewendet und kann die Blutbildung unterstützen.

Nr. 21 Zincum chloratum

… wird als Ergänzungssalz bei verschiedenen Arten von Schwäche angezeigt. Es soll helfen, das Immunsystem allgemein zu stärken. Zink ist ein wichtiges Spurenelement, das in unserer Ernährung insbesondere bei Haarausfall nicht fehlen darf. Es sollte regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei Zinkmangel treten Störungen und Schwächungen des Immunsystems auf.

Nr. 25 Aurum chloratum natronatum

… ist ein Ergänzungssalz und findet Anwendung bei allen Arten von Rhythmik im Körper. Aurum chloratum natronatum wirkt auf die Zirbeldrüse, in der das Melatonin gebildet wird. Dies steuert unter anderem den Wach-Schlafrhythmus.

Anwendung der Tabletten: 3 bis 6 mal am Tag 1 bis 3 Tabletten für Erwachsene. Für Kinder 3 bis 6 mal täglich ½ bis 2 Tabletten je nach Alter und Körpergröße.

Wirksamkeit: Die Annahme, dass die Schüssler-Salze in oben beschriebener Weise auf den Mineralstoffhaushalt wirken und eine heilende Wirkung haben, ist wissenschaftlich nicht anerkannt und nicht nachgewiesen.

Hinweis: Diese Informationen können einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Krankheiten und Beschwerden sowie deren Behandlung sind auf jeden Fall mit einem Arzt abzuklären. Die Anwendung von Schüssler-Salzen sollten mit einem Arzt besprochen werden.

 

Haarwuchsmittel: Ernährung

Essen mit Köpfchen

Gesunde Haare durch intelligente Ernährung? Ja, sicher. Die Haare sind ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Sie unterliegen wie alles Organische dem Wachstums-Kreislauf.

Wie bei unserer Haut sind Haare krank aussehende oft auch das Resultat von ungesunder Ernährung. Bedenkt man, wie ein Haar entsteht und welche Stoffe es zum gesunden Wachstum braucht, ist ein Grundstein für gesundes und schönes Haar und gegen einen möglichen behandlungsbedürftigen Haarausfall gelegt.

Ernährung: Ihr Haar isst mit

Wie Muskel bestehen auch Haare zum überwiegenden Teil aus Proteinen, also aus Eiweißen. Die Proteine sind der Hauptbestandteil jeder Zelle und als Baustoff sehr bedeutend. Aminosäuren sind wiederum die kleinsten Bestandteile der Proteine und können etwa zur Hälfte vom Körper eigenständig produziert werden. Die essenziellen Aminosäuren kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen.

Gesunde Ernährung bei Haarausfall

Gesunde Ernährung bei Haarausfall

Als besonders eiweißhaltige Nahrungsmittel gelten Fisch, Fleisch, Eier, Käse und Milch.

Neben den Proteinen brauchen die Haarwurzeln weitere wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Sauerstoff im Blut befördert die Nährstoffe und sorgt dafür, dass die Baustoffe für einen gesunden Haarwuchs zur Verfügung stehen.

Vitamin B – für eine gute Beziehung zu Ihrem Haar

Besonders die B-Vitamine sind wichtig für ein gesundes Haarwachstum und eine lange Lebensdauer des Haarschopfs. Die Vitamine B3, B5 und B6 regulieren die Talgproduktion und setzen wichtige Stoffwechselvorgänge in Gang. Außerdem beugen Sie Entzündungen vor und sorgen dafür, dass die Kopfhaut gesund bleibt.

Auch die Vitamine A und C sind insbesondere für gesunden und nachhaltigen Haarwuchs wichtig. Mit dem Vitamin H gönnt man seinen Haaren eine zusätzliche Stärkung und Abwehrkur gegen viele innere und äußere Einflüsse. Es stärkt die Haarstruktur fördert Glanz und Geschmeidigkeit und hilft gegen unschöne Splissbildung.

Vitamin        Gute Lieferanten

A                    Aprikosen, Fischöl, Karotten, Milchprodukte, Paprika

B                    Eigelb, Fleisch, Hefe, Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkeime

C                   sämtliche Zitrusfrüchte nach Saison, Kohlgemüse

H                   Eigelb, Fleisch, Milch, Nüsse, Vollkornprodukte

Spurenelemente und Mineralstoffe für starke Haare

Haare brauchen Spurenelemente und Mineralstoffe wie Luft zum Atmen. Sehr bedeutend ist dabei Eisen, da es für den Sauerstofftransport im Blut und für die Energieversorgung der Zellen zuständig ist. Eisenmangel kann Haarausfall verursachen. Insbesondere Frauen in der Zeit (starker) Menstruation oder nach Entbindungen sind anfällig für eisenmangelbedingten Haarausfall. Auch Kupfer (verbessert die Struktur und beugt dünnem, brüchigem Haar vor) und Zink (davon werden auch Haut und Fingernägel gestärkt) sind wichtige Bestandteile für gesundes Haarwachstum.

Alles hängt zusammen

Bedenken Sie in allen Lebenslagen, dass ihre Haare im wahrsten Sinne des Wortes an Ihnen hängen. Besondere körperliche Zustände wie zum Beispiel Schwangerschaften oder Erkrankungen (Schilddrüse, Krebs) und der Behandlung mit Medikamenten und auch der ungesunde dauerhafte Stress wirken sich auf den gesamten Körper und somit auch auf die Haare aus. Je nach Ursache des Haarausfalls lassen sich schnell ein erhöhter Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen erkennen.

Bei Haarausfall wichtig zu wissen

Haarausfall kann unter anderem durch einen erhöhten Säuregehalt begünstigt werden.

Um den Säurehaushalt, der auch die Kopfhaut mit beeinflusst, wieder ins rechts Lot zu bringen und zu stabilisieren, helfen einige einfache Ernährungsgrundregeln.

– Meiden Sie weitgehend zu viele tierische Fette.

– Essen Sie keine Nahrungsmittel, die mit Weißmehl erzeugt wurden.

– Nehmen Sie wenig Zucker und Süßigkeiten zu sich

– Trinken Sie möglichst wenig Kaffee und schwarzen Tee

– Vermeiden Sie den Konsum von Alkohol

– Trinken Sie möglichst wenig fette Milch

– Trinken Sie kein stark kohlensäurehaltiges Wasser

– Achten Sie auf eine salzregulierte Ernährung

– Und verzichten Sie auf Nikotin und vermeiden Sie alles, was Sie sauer macht: Also möglichst wenig negativen Stress an sich heranlassen

 

Haarwuchsmittel: Hausmittel

Natürlich gesunde und gepflegte Haare

Viele Produkte der Kosmetikindustrie setzen auf künstliche Zusatzstoffe. Zum einen sind das synthetische Parfüme, zum anderen „natürlich“ die werbewirksamen Farbstoffe, die die Produkte attraktiv erscheinen lassen. Verwenden Sie Ihrem Haar zu liebe keine Shampoos, die viel von beidem enthalten.

Im Handel sind gegen Haarausfall zahlreiche Produkte zu finden, die den Haarausfall stoppen und neues Wachstum fördern sollen. Nicht immer halten diese Angebote ihre Versprechungen und sind zudem häufig sehr teuer.

Brennnesselkraut als Mittel gegen Haarausfall

Brennnesselkraut als Mittel gegen Haarausfall


Schauen Sie sich in der Natur um und verwöhnen Ihre Haare und Kopfhaut. Es ist möglich, Kuren und Shampoos gegen Haarausfall aus natürlichen Mitteln herzustellen, die den Haarverlust stoppen, die Haar stärken und gegebenenfalls neuen Haarwuchs fördern und beschleunigen können. Nachfolgend einige bewährte Rezepte für hilfreiche Haar- und Kopfhautkuren:

● Aloe-Vera-Gel zur Massage der Kopfhaut

● Anti-Haarausfall-Essig: Sie benötigen Arnika (20 g), Birke (10 g), Brennnessel (15 g), Buchsbaum ( 20 g), Klette (15 g), Lavendel (10 g) und Rosmarin (10 g). Alles zusammen in 2 Liter Essig kurz aufkochen und anschließend eine halbe Stunde ziehen lassen. Nach dem Abseihen einen Riechstoff nach Geschmack zufügen. Der Essig dient zur Anfeuchtung des Haarbodens. Eintrocknen lassen.

● Aromaöle: Je nach Typ und Geschmack können äußerlich die Öle von Lavendel, Thymian oder Zeder als Kopfhaut-Massage-Tinktur verwendet werden. Die Anwendung sollte über mehrere Monate erfolgen.

● Bier als Haarshampoo gegen Haarverlust verwenden

● Branntwein-Zwiebel-Kur: Nehmen Sie 100 ml Franzbranntwein und eine fein gehackte Zwiebel. Zusammen in einem verschließbaren Behälter zwei Wochen ziehen lassen. Die Mischung absieben und als tägliche Kopfhaut-Kur verwenden.

● Brennnesselkraut-Shampoo: 500 ml Wasser, 500 ml Essig zusammen mit Brennnesselkraut eine halbe Stunde einkochen und anschließend absieben.

● Brennessel-Essenz zur Kopfhautmassage: 200 g Brennnesselwurzeln werden mit 500 ml Essig und 1000 ml Wasser angesetzt. Nach 30 Minuten absieben. Die Essenz alle zwei Tage in die Kopfhaut einmassieren.

● Bockshornklee-Absud als Haarkur

● Ei-Öl-Kur: Ein Hühnerei mit Weizenkeimöl mischen und direkt auf die Haare geben.

● Heilerde zur äußerlichen Anwendung bei der Haarwäsche

● Honig-Zwiebel-Tinktur: Beides mischen und abends auf die Kopfhaut geben, über Nacht einziehen lassen

● Kokosöl regelmäßig zur Massage der Kopfhaut verwenden

● Nachtkerzenöl innerlich: Dreimal täglich je zwei Tropfen

● Nachtkerzenöl äußerlich: Sie benötigen 20 ml Nachtkerzenöl, ein Hühnereigelb ein paar Tropfen Zitronensaft sowie ein paar Tropfen Öl von der Zeder oder Klettenwurzel. Zusammen in das trockene Haar einmassieren und gut mit Shampoo auswaschen

● Oliven-Zitronen-Kur: Zu gleichen Teilen mischen und in die Kopfhaut einmassieren.

● Rizinusöl in die Kopfhaut einmassieren und über Nacht einwirken lassen.

Hinweis: Sie sollten bei Haarausfall Ihren Arzt oder einen Hautarzt aufsuchen und abklären, ob ggfs eine Pilzerkrankung oder ähnliches vorliegt. Bedenken Sie, ob bei Ihnen eine Unverträglichkeit auf einen der natürlichen Bestandteile in den Rezepten besteht. Klären Sie mir Ihrem Arzt auch die Behandlung mit Hausmitteln ab.

 

Haarwuchsmittel: Schokolade

Schokolade macht glücklich. – Das liegt an Inhaltsstoffen, die das zentrale Nervensystem stimulieren (zum Beispiel Theobromin) und anderen, die das Glücks- und Lustempfinden anregen. Außerdem ist Polyphenol enthalten und nicht zu vergessen: Zucker. Zucker regt die Produktion des Hormons Serotonin an und das macht glücklich. Schon lange bekannt ist, dass Schokoladen mit hohem Kakaogehalt (ab 70 Prozent und höher) die Cholesterinwerte positiv beeinflussen, weshalb diese gerade von Diabetikern gerne vernascht wird.

Schokolade macht schöne Haare. – Auch das liegt am guten Kakao, der eine ganze Reihe von gut wirkenden Stoffen beinhaltet. Diese bekommen auch den Haaren gut und können sogar gegen Haarausfall vorbeugend wirken.

Schokolade ein Balsam für die Haare

Schokolade ein Balsam für die Haare


Auch hier ist es insbesondere die Schokolade mit einem Kakaogehalt von über 70 Prozent. Diese Sorten enthalten zahlreiche bioaktive Verbindungen, die die aus dem Kakao mitgebrachten antioxidativen Stoffe mitbringen. Man mag es kaum glauben, aber eine halbe Tafel dunkler Schokolade enthält genauso viel antioxidantische Stoffe wie sechs reife Äpfel.

Auch der Stoffwechsel und die Gefäße werden äußerst positiv durch den Verzehr von Kakao beeinflusst.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben belegt, dass der Verzehr von Kakao der Gesundheit zuträglich ist. Dabei wirken verschiedene Inhaltsstoffe gesundheitsfördernd.

Unter anderem wirkt das HDL-Cholesterin sehr positiv auf dem menschlichen Organismus.

Der hohe Kakaogehalt in Schokoladen bringt beispielsweise folgende Wirkungen mit sich:

  • wirkt regulierend auf zu hohen Blutdruck
  • fördert eine gesunde Haut und vitalisiert Haare
  • vermutlich wirkt er sich auch positiv auf die Haarfollikel aus
  • reduziert Stressempfindungen
  • wirkt positiv auf die psychische Verfassung

Schokolade auf Haut und Haaren

Die Kosmetikindustrie hat sich bereits die positive und fördernde Wirkung des Kakao zu Nutze gemacht. Es werden verschiedene Produkte zur äußerlichen Anwendung für Haut und Haare angeboten. Der Fettgehalt des Kakao eignet sich besonders gut für Massagelotionen für Behandlungen am Körper oder nur im Gesichtsbereich. Auch gegen Spliss wirkt eine Kakao-Kur.