Haarausfall Ursachen: Antibabypille

Die Antibabypille hat das Leben von Frauen seit Mitte des 20. Jahrhundert in den Industrieländern stark revolutioniert. Die Kontrollmöglichkeit über Schwangerschaften durch die Empfängnisverhütung mit der Pille und eine befreitere Sexualität haben Frauen ein selbst bestimmteres Leben ermöglicht.

Keine Kinder und keine Haare?

Die Antibabypille steht aber immer wieder in der Diskussion, da sie eine ganze Reihe von Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Durch die verabreichten Hormone wird der Eisprung unterbunden, was sich auch auf das Gleichgewicht des Hormonhaushalts auswirkt.

Zu den Nebenwirkungen zählen zum Beispiel neben Übelkeit und Erbrechen auch Gewichtszunahme, Migräneanfälligkeit, Stimmungsveränderungen Bluthochdruck, Bildung von Thrombose und Störungen der Leber.

Die Antibabypille wird in einigen Fällen eingesetzt um starke Hautakne zu behandeln. Auch hier sind es die verabreichten Hormone, die auf die Hautsubstanz wirken. Die erhöhte Menge an Östrogen im Körper fördert die Heilung
der Haut und wirkt zuerst auch anregend auf das Haarwachstum.

Haarausfall durch die Pille

Haarausfall durch die Pille

Haarausfall durch die Antibabypille

Die Haare sind ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Sie unterliegen wie alles Organische dem Wachstums-Kreislauf. Ihr Wachstum ist abhängig von ausreichend Vitaminen, Nährstoffen, Sauerstoff und von Hormonen.

Wird der Hormonhaushalt durch Zugabe künstlicher Hormone beeinflusst, wirkt sich das auch auf die Haare aus. Das Resultat ist Haarausfall, der sich in Folge der hormonellen Umstellung durch Pille in der Regel nur vorübergehend bemerkbar macht. Nach einigen Monaten sollte sich das Haarwachstum wieder normalisiert haben.

Zur Unterstützung des Haarwachstum durch ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen soll die Ernährung im Auge behalten werden. Dies gilt vor allem für junge Frauen, bei denen bestimmte Wachstumsprozesse noch nicht ganz abgeschlossen sind.

Speziell für die Haut und Haare sind die Vitamine A,B,C, und H wichtig. Man findet sie unter anderem in folgenden Nahrungsmitteln:

Vitamin           Gute Lieferanten

A                      Aprikosen, Fischöl, Karotten, Milchprodukte, Paprika

B                     Eigelb, Fleisch, Hefe, Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkeime

C                     sämtliche Zitrusfrüchte nach Saison, Kohlgemüse

H                     Eigelb, Fleisch, Milch, Nüsse, Vollkornprodukte

Auch Kupfer (verbessert die Struktur und beugt dünnem, brüchigem Haar vor) und Zink (davon werden auch Haut und Fingernägel gestärkt) sind wichtige Bestandteile für gesundes Haarwachstum.

Dauert der Haarausfall unter der Einnahme einer Antibabypille über ein halbes Jahr an, sollte mit dem Gynäkologen eine Alternative zur Empfängnisverhütung gesucht werden.

Die Haare nach der Pille

Wer nach vielen Jahren die Antybabypille wieder absetzt, muss auch mit einer vorübergehenden Hormonumstellung mit Nebenwirkungen rechnen. Davon können dann die Haare erneut betroffen sein.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

 

Mittel gegen Haarausfall bei Frauen: Regaine®Frauen

Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen sind unterschiedlich. Manchen Haarverlust kann man mit ausreichend Disziplin und Geduld selbst entgegenwirken. Hausmittel und Naturheilmittel bieten verschiedene Mittel um das Nährstoff-Gleichgewicht wieder ins rechte Lot zu bringen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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Anders ist das bei Haarausfall, der durch schwere Erkrankungen oder erbliche Dispositionen ausgelöst wurde. Der erbliche Haarausfall (Androgenetische Alopezie) betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Er ist die häufigste bekannte Form von Haarausfall. Die Industrie bietet unterschiedliche Mittel zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen an. Regaine®  für Frauen ist eines.

Regaine® Frauen gegen Haarausfall

Das Arzneimittel in Form einer Lösung oder eines Schaumes arbeitet mit dem Wirkstoff Minoxidil in einer 2-prozentigen Konzentration. Im Vergleich zum Präparat für Männer, bei denen eine 5-prozentige Konzentration vorliegt. Die Lösung wird äußerlich auf der Kopfhaut angewendet.

Wirkung von Minoxidil

Bei Anwendung von Regaine® wirkt der Stoff Minoxidil, der ein Öffner für zelluläre Kaliumkanäle ist. Minoxidil enthält Stickstoffmonoxid. Der Wirkmechanismus hyperpolarisiert glatte Muskeln der Arteriengefäße und führt zu einer Erschlaffung der kleinen Arterien. Der Blutdruck senkt sich und die Kapillaren werden erweitert, wodurch eine bessere Durchblutung stattfinden kann. Dies wirkt sich positiv auf die Haarfollikel aus.

Minoxidil wurde als Arznei gegen Bluthochdruck (Antihypertonikum) entwickelt. In der Anwendung gegen Haarausfall ist Minoxidil als äußerlich anzuwendende Tinktur oder als Schaum unter dem Namen Reagine rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Anwendung

Die Lösung wird auf der von Haarausfall betroffenen trockenen Kopfhaut mit einem Applikator aufgetragen. Nach dem Auftragen müssen die Hände gewaschen werden.

Nach dem Auftragen sollten die Haare nicht geföhnt, da sonst der Wirkstoff verdunstet. Weitere Haarpflegeprodukte können nach dem Auftragen von Regaine® wie gewohnt angewendet werden ohne dass die Wirkung beeinträchtigt wird. Allerdings sollten die Haare nach dem Auftragen der Lösung mindestens vier Stunden nicht erneut gewaschen werden um die Wirkung nicht zu unterbrechen.

Die Anwendung von Regaine® soll zwei mal täglich stattfinden. Die Behandlung der Haarfollikel mit der Lösung ist dauerhaft angesetzt.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Der Wirkstoff Minoxidil darf nicht eingenommen werden, wenn sich eine Überempfindlichkeit gegen das Präparat zeigt. Außerdem bei angezeigter Pulmonaler Hypertonie, bei einem Phäochromozytom und bei vorliegender Schwangerschaft.

Mögliche Wechselwirkungen in Bezug auf Einnahme von Alphablockern und Neuraleptika sind in jedem Fall mit einem Arzt zu besprechen.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und Behandlung

Mittel gegen Haarausfall bei Frauen

Alopezie (Haarausfall) ist ein gesundheitliches Symptom von dem jeder in jedem Alter betroffen sein kann. Der Haarwuchs unterliegt Wachstumsmechanismen. Für gesundes Haarwachstum im Gleichgewicht sind verschiedene Faktoren wie Ernährung, Hormone und Stoffwechsel wichtig.

Haarwachstum im natürlichen Gleichgewicht

Jeder Mensch verliert täglich Haare. Wie unsere Haut, unser Blut und unsere Zellen erneuern sich auch unsere Haare in bestimmten Intervallen. Das Ausgehen von Haaren gehört zum ganz natürlichen Kreislauf unseres Körpers und bedeutet erst mal kein Anzeichen einer Erkrankung. Solange das Gleichgewicht zwischen Ausfall und Nachwuchs besteht, ist also alles völlig normal. Kommt es dazu, dass deutlich mehr Haare ausgehen als nachwachsen, gilt es zuerst zu erkennen in welcher Form und vor welchem individuellen Hintergrund dies geschieht.

Haarausfall durch die Pille

Haarausfall durch die Pille


Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen können unter anderem folgende sein:

  • Störungen des Hormonhaushalts
  • Starke psychische Belastungen und Stress
  • Übersäuerung des Körpers
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Ernährungsfehler
  • Pubertät
  • Einnahme der Antibabypille
  • Schwangerschaft
  • Wechseljahre
  • Diabetes
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Radikale Diäten
  • Innere Vergiftungen (zum Beispiel durch Amalgam)
  • Umwelteinflüsse
  • Falsche Haarpflege (Schädigungen durch Traktionen, häufiges Färben, u.a.m.)

Wichtig für die richtige Behandlung bei Haarausfall ist die Diagnose. Handelt es sich „nur“ um eine Nebenwirkung oder eine vorübergehende Erscheinung beim Haarausfall, reguliert sich das Haarwachstum in der Regel nach einigen Wochen oder Monaten von alleine, indem die Haare wieder in ihren natürlichen Wachstumszyklus zurückfinden.

Handelt es sich beim Haarausfall um ein Symptom einer primären Erkrankung muss in jedem Fall das Gesamt der Krankheit betrachtet werden.

Mittel gegen Haarausfall bei Frauen

Je nach Diagnose gibt es unterschiedliche Mittel gegen Haarausfall bei Frauen. Handelt es sich um Ernährungsfehler, kann leicht Abhilfe geschaffen werden. Das gilt auch für stressbedingten Haarausfall oder dann, wenn die Ursache für den Haarverlust selbst ohne größeren Aufwand beseitigt werden kann. Zur Unterstützung bieten hier alternative Heilmittel oft gute und sanfte Therapien an.

Für hormonell oder krankheitsbedingten Haarausfall reichen Hausmittel oder die Naturheilkunde in der Regel nicht mehr aus. Dann gilt es gemeinsam mit einem Facharzt einen optimalen Behandlungsplan zu entwickeln.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und Behandlung

Mittel gegen Haarausfall nach der Schwangerschaft

In einer Schwangerschaft wirken vor allem Hormone auf die Mutter und das ungeborene Kind. Das kann einige Turbulenzen mit sich bringen, ist aber ein ganz normaler Prozess, der insbesondere für die Wachstumsentwicklung wichtig ist.

Haarausfall in der Schwangerschaft

Haarausfall in der Schwangerschaft

Hormone sind auch für Haare wichtige Wachstumsfaktoren. In der Regel kommt es während der Schwangerschaft eher selten zu Haarausfall. Meistens setzt er aufgrund von hormonellen Umstellungen in der Zeit nach der Geburt ein. Sollte es dennoch zu Haarausfall während der Schwangerschaft kommen, können folgende Faktoren die Ursache sein:

  • Ängste und Sorgen
  • Eisenmangel
  • Energieverlust durch Übelkeit und Erbrechen
  • Ausbleiben der Menstruationsblutung kann zu einer Übersäuerung führen
  • Stress im privaten oder beruflichen Umfeld
  • Nährstoffmangel

Haarausfall nach der Geburt

Nach der Entbindung tritt Haarausfall bei der Mutter als Folge von erneuten hormonellen Umstellungen auf. Der Östrogen-Spiegel ist während der Schwangerschaft gestiegen und hat die Lebensdauer der Haare über das Normalmaß verlängert. Sinkt der Östrogen-Spiegel nach der Entbindung, so kommt es zu einem scheinbar vermehrten Haarausfall, da alle Haare, die während der Schwangerschaft länger gewachsen sind als ihr „normaler“ Rhythmus vorsieht, dann ausfallen.

In der Schwangerschaft gab es ein Wechselspiel zwischen dem Organismus der werdenden Mutter und dem ungeborenen Kind. Nach der Entbindung sind beide weitestgehend auf sich selbst gestellt. Mit der Geburt kann es zu einem übermäßig hohen Blutverlust gekommen sein. Es dauert eine Weile bis sich das wieder reguliert.

So beobachten einige junge Mütter Wochen nach der Geburt ihres Kindes, dass ihnen „plötzlich“ die Haare ausgehen. Dies ist in der Regel ein völlig normaler Prozess, der vielleicht noch durch die teilweise anstrengende Zeit des Wochenbetts und der Eingewöhnung in das neue Leben mit Kind zusammenhängt. Zudem kostet das wichtige Stillen des Kindes auch viel Energie. Das Gleichgewicht der Haarwachstumszyklen sollte sich innerhalb weniger Monate wieder einstellen.

Mittel gegen Haarausfall durch eine Schwangerschaft

Es gibt eine Reihe an Mitteln, die zur Haarstärkung und zur Anregung des Haarwachstum angewendet werden können:

  • Hausmittel
  • Schüßler-Salze
  • Ernährungsumstellung
  • Ggfs. kurzfristig Einnahme von nahrungsergänzenden Präparaten
  • Ruhe und Entspannung
  • Leichte sportliche Aktivitäten
  • Sanfte, stärkende Haarkosmetik

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt. Stellen Sie vermehrt und lang anhaltend Haarausfall während oder nach Ihrer Schwangerschaft fest, sprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen und Hausarzt.

 

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren: Chronisch Telogenes Effluvium

Als chronisch telogenes Effluvium (CTE) wird der vor allem in den Wechseljahren auftretende erhöhte Haarwechsel bezeichnet. Meistens sind schon vor Beginn der Wechseljahren Zeiten mit andauernden und erhöhten Haarausfällen aufgetreten.

Gesunde Ernährung beugt Haarausfall vor

Gesunde Ernährung beugt Haarausfall vor

Dieser Haarausfall durch erhöhten Haarwechsel ist vor allem bei Frauen in der Zeit der Menopause oder danach zu beobachten. Das CTE neigt meistens nicht dazu, sich zu einer bleibenden Haarverdünnung – wie bei der androgenetischen Alopezie – zu entwickeln.

Der Haarverlust beim CTE tritt als diffuser Haarverlust in Erscheinung. Er ist deswegen bei der Ursachenforschung leicht zu Verwechseln mit Haarausfällen, die einen völlig anderen Hintergrund haben, – wie zum Beispiel eine Erkrankung oder die Nebenwirkung eines Medikamentes.

Analyse der Haare in Bezug auf die telogene Phase

Mittels einer Haarwurzelanalyse (Trichogramm) kann die genaue Telegon-Haarrate festgestellt werden. Die telogene Phase ist die Zeit, in der die Haare das Wachstum eingestellt haben und sich in Ruhe befinden. Ausfallen werden sie aber erst in ca zwei bis vier Monaten. Liegt ein CTE vor, beträgt die Telogen-Haarrate über 30 bis 40 Prozent. In normalem bzw gesundem Haarzyklus liegt die Rate höchstens bei 20 Prozent.

Je mehr Haare sich jetzt in der telogenen Phase befinden, desto mehr werden dem Haarzyklus entsprechend nach Ablauf der Ruhephase dann ausgehen.

Mittel gegen Haarausfall durch CTE

Zur Regulierung des erhöhten Haarwechsels können verschiedene Mittel zur Behandlung dienen. Neben den allgemeinen gesundheitsfördernden Maßnahmen wie gesunde Ernährung mit ausreichender Zufuhr der notwendigen Vitamine und Mineralstoffe und gegebenenfalls Einnahme von pflanzlichen Substanzen zur Stabilisierung der Haarsubstanz, können therapeutische Medikamente eingesetzt werden. Diese wirken regulierend im Hinblick auf eine Erhöhung der Anagenhaare (Haare in der Wachstumsphase) und sollen das Gleichgewicht zwischen Neuwachstum und natürlichem Haarausfall wieder herstellen.

Die Mittel arbeiten mit der 17-alpha-Estradiollösung oder der Minoxidillösung (Regaine®). Bei Frauen wird die 2-prozentige Lösung angezeigt (im Vergleich zur 5-prozentigen bei Männern), da die Wirkung in dieser Konzentration ausreichend sein soll im Hinblick auf die vermehrten Nebenwirkungen der höheren Dosis.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen oder einen Hautarzt..

 

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren: Hormone

Der Hormonhaushalt bei Frauen im Klimakterium ändert sich entscheidend, in dem die Produktion der weiblichen Hormone abnimmt und gleichzeitig die männlichen Hormone im Körper stark ansteigen. Vor allem das Hormon Testosteron macht sich jetzt im weiblichen Körper bemerkbar und kann sich unter anderem in den Wurzeln der Haare ansiedeln, wo es den Haarwachstumszyklus entscheidend beeinflusst: Es beschleunigt das Haarwachstum, was wiederum dem Haarwachstums-Rhythmus folgend auch zu einem früheren Ausfall führt.

Hormonell bedingter Haarausfall

Hormonell bedingter Haarausfall

Hormonell bedingter Haarausfall durch das Hormon Testosteron / DHT

Durch die erhöhte Testosteronproduktion kommt es zu einem erhöhten Auftreten von Dihydrotestosteron (DHT), auf welches die Haarwurzeln des Kopfes empfindlich reagieren. Sie werden durch das DHT geschädigt und geschwächt.

Die Haare haben eine immer geringere Wachstumsphase, weshalb sie nicht mehr besonders lang werden, sondern auch spürbar feiner werden und auch schneller und vermehrt ausfallen. In schweren Fällen kann sich eine großflächige kahle Stelle bilden. Häufig ist der Oberkopf betroffen und seltener die Haaransatzlinie an der Stirn und den Schläfen. Wird der Haarausfall nicht behandelt, schrumpfen die Haarwurzeln. Die Behandlung wird dadurch langwierig und schwieriger als bei anderen Formen des Haarausfalls.

Hormonell bedingter Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom (PCOS)

Der bei Frauen diagnostizierte Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom hat seine Ursache in der erhöhten Bildung von männlichen Geschlechtshormonen. In diesem Fall treten neben dem Haarausfall auch andere Symptome wie Verschlechterung des Hautbildes, Aknebildung und Zunahme der Körperbehaarung auf. Außerdem kann das PCOS auch Ursache für eine Unfruchtbarkeit der Frau sein.

Hormonell bedingter Haarausfall durch Säure-Basen-Ungleichgewicht

Der Hormonhaushalt ist immer von vielen verschiedenen Faktoren abhängig (Lebensphase und Alter etc.). Außerdem steht er in engem Zusammenhang mit dem Säure-Basen-Haushalt des gesamten Organismus´. Im Körper liegen unterschiedliche Säuregrade vor. Je nach Bereich oder Organ des Körpers haben diese Werte verschiedene Bedeutungen, da sie verschiedene Funktionen haben. So geben die zum Beispiel Werte der Leber andere Auskünfte über den Zustand als die von Magen und Darm oder Speichel und Muskeln.

Hormone für die Haare

Das DHT (Dihydrotestosteron) ist wie oben erwähnt ein körpereigenes Hormon., welches aus dem ebenfalls körpereigenen Hormon Testosteron gebildet wird. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Männer sind aufgrund ihrer wesentlich höheren Testosteronproduktion in jüngeren Jahren deutlich häufiger betroffen. In den Wechseljahren kann es für Frauen aber durch die oben genannten hormonellen Umstellungen zu Haarausfall kommen.

Mittel gegen den Haarausfall in den Wechseljahren

Es gibt eine Reihe von Mitteln, die den Haarausfall in den Wechseljahren stoppen oder lindern können. Dazu gehören neben homöopathischen Substanzen auch hormonelle Medikamente. Mit dem Medikament Pantostin wird versucht, den Hormonhaushalt des weiblichen Körpers auszugleichen. Auch Minoxidil (Regaine) kann den Verlauf eines Haarausfalls im Oberkopf- und Scheitelbereich positiv beeinflussen.

Zur Vorbeugung können auf jeden Fall pflanzliche Mittel eingesetzt werden. Sobald eine Verschlechterung der Haarstruktur und Harrdichte in den Wechseljahren festgestellt wird, sollte früh mit einer Behandlung angefangen werde um bleibende Schädigungen der Haarwurzeln zu vermeiden.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen oder einen Hautarzt..

 

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren

Das Klimakterium ist die Phase der hormonellen Veränderungen bei Frauen, die sich vor ihrer Menopause befinden. Umgangssprachlich spricht man von den Wechseljahren.

Wie die Pubertät ist das Klimakterium ein natürlicher Zyklus. In dieser Zeit lässt die Hormonproduktion der Eierstöcke nach, die Fähigkeit der Fortpflanzung bildet sich zurück. Der Prozess findet nicht abrupt statt, sondern erstreckt sich über einen Zeitraum, der von Frau zu Frau unterschiedlich ist und über verschiedene Abstufungen stattfindet.

Der Zeitpunkt für den Beginn der so genannten Wechseljahre ist ebenfalls individuell unterschiedlich. In seltenen Fällen kommt es vor dem vierzigsten Lebensjahr zu einem Einsatzen des Klimakteriums. Ebenso selten ist ein Beginn, der erst nach dem 60. Lebensjahr stattfindet. Im Durchschnitt sind Frauen um das 58. Lebensjahr aus dem Klimakterium raus.

Diffuser Haarausfall oft eine Begleiterscheinung der Wechseljahre

Diffuser Haarausfall oft eine Begleiterscheinung der Wechseljahre

Häufig treten Schwankungen der Monatblutungen auf. Diese können stärker oder schwächer werden und finden in unregelmäßigeren Abständen als zuvor statt. Dies liegt daran, dass die Anzahl der Eizellenfollikel nach und nach abnimmt. Dieser natürliche Vorgang ist keine Erkrankung und bedarf in der Regel auch keiner Behandlung.

Beschwerden und Begleiterscheinungen im Klimakterium
Es kann während der Wechseljahre zu verschiedenen Beschwerden kommen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Häufig auftretende Beschwerden und Begleiterscheinen können zum Beispiel Hitzewallungen und Schweißausbrüche sein.

Weitere körperliche Beeinträchtigungen mit Blasenentzündungen und Herzbeschwerden, Störungen des Magen- und Darmtrakts, Schwindel und auch Haarausfall sind nur einige von vielen möglichen und nicht selten.

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren

Zugegeben ist der Haarausfall in den Wechseljahren eine der Begleiterscheinungen, die am wenigsten „weh tut“. Da Haare gerade für Frauen ein Zeichen der Attraktivität darstellen, können sie aber besonders unter Haarausfall leiden. Der kosmetische Notstand kann schnell zu einem psychisch belastenden Problem werden. Es gibt eine Reihe an Mitteln aus der Medizin wie aus der Homöopathie, die zur Haarstärkung und zur Anregung des Haarwachstums angewendet werden können:

  • Hausmittel
  • Schüssler-Salze
  • Ernährungsumstellung
  • Ggfs. kurzfristig Einnahme von nahrungsergänzenden Präparaten
  • Behandlung mit hormonellen Medikamenten
  • Ruhe und Entspannung
  • Sanfte, stärkende Haarkosmetik

Alles hat seine Zeit

Wer nur einige der genannten Beschwerden durchlebt, kann sich schon wie „aus den Angeln gehoben“ fühlen. Wie oben erwähnt, handelt es sich auch bei stark ausgeprägten Beschwerden nicht um Erkrankungen. Die meisten Begleiterscheinungen gehen nach der Phase des Klimakteriums wieder zurück. Nimmt man den Übergang in den neuen Lebensabschnitt an, kann die Menopause in vielerlei Hinsicht auch als befreiend empfunden werden. Die Wechseljahre sind schließlich nur das Ende der fruchtbaren Jahre einer Frau, aber nicht das Ende von allem, was eine Frau ausmacht.

Eine Frau, die Wert auf ihr Äußeres legt, tut dies auch in den Wechseljahren. Wer selbstbewusst mit diesem neuen Reifeprozess umgeht, wird ihn leichter verkraften. Gegen die äußeren Prozesse wie zum Beispiel Haarausfall kann zur Stärkung der Haarwurzeln und für die Balance des Hormonhaushalts mit pflanzlichen Mitteln eingewirkt werden.

Was kann man tun?

Gegen die Beschwerden der Wechseljahre gibt es verschiedene Mittel, die lindernd wirken. Manche Frauen helfen sich mit einer Hormonersatztherapie, andere schwören auf Präparate und Substanzen aus der Naturheilkunde. Eine Veränderung der Lebensgewohnheiten kann nicht nur Erleichterung bringen, sondern auch Spaß machen. Zum Beispiel durch mehr Sport, neue oder alte Hobbys und ein gesteigertes Interesse an den schönen Dingen des Lebens.

Wichtig ist, sich in dieser Phase nicht gehen zu lassen. Man kann einiges tun, um sich innerlich und äußerlich neu auszurichten:

  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung
  • Bleiben Sie gelassen
  • Bewegen Sie sich viel
  • Pflegen Sie Ihre Freundschaften
  • Machen Sie Pläne für Ihr berufliches und privates Leben

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen.

 

Haarausfall Ursachen: Hormonell bedingt

Gehen die Haare aus, ist das nie einfach für den Betroffenen. Gelten Haare doch als Zeichen von Vitalität und Attraktivität. Schnell und gerne wird die Diagnose „hormonell bedingt“ ausgesprochen. Und eines ist sicher, der Mensch ist sein Leben lang ein von Hormonen bestimmtes Wesen. Das fängt schon vor der Geburt an und der wechselnde Hormonspiegel begleitet uns durch alle Lebensphasen. Mal mehr und mal weniger auffällig. Hormone und ihre Wirkungen sind also etwas völlig normales. Das gilt auch für die Haare, die als Spiegelbild unserer Hormone und Psyche betrachtet werden können.

Selbst wenn die Diagnose „hormonell bedingter Haarausfall“ stimmt, stellt sich eigentlich die Frage, wie die Hormone gerade arbeiten und wirken, so dass es zu Haarausfall kommen konnte. Ein Kind, ein junger Erwachsener, ein reifender Mensch und ein alter Mensch haben völlig unterschiedliche Lebenskonditionen und reagieren auf das Wechselspiel der Hormone auch verschieden. Das Geschlecht des vom Haarausfall Betroffenen spielt natürlich auch eine große Rolle. Eine Frau ist völlig anderen hormonell bedingten Wirkungen ausgesetzt als ein Mann.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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Hormonell bedingter Haarausfall durch das Hormon DHT

Die erbliche bedingte Disposition besteht in der Empfindlichkeit der Haarwurzeln des Kopfes auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Die Haarwurzeln werden durch das DHT geschädigt und geschwächt. Wird der Haarausfall, der sich als Geheimratsecken bemerkbar macht, nicht behandelt, schrumpfen die Haarwurzeln. Ist das erst einmal passiert, wird die Behandlung langwierig und schwieriger als bei anderen Formen des Haarausfalls.

Hormonell bedingter Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom PCOS

Der bei Frauen diagnostizierte Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom hat seine Ursache in der erhöhten Bildung von männlichen Geschlechtshormonen. In diesem Fall treten neben dem Haarausfall auch andere Symptome wie Verschlechterung des Hautbildes, Aknebildung und Zunahme der Körperbehaarung auf. Außerdem kann das PCOS auch Ursache für eine Unfruchtbarkeit der Frau sein.

Hormonell bedingter Haarausfall durch Säure-Basen-Ungleichgewicht

Der Hormonhaushalt ist immer von vielen verschiedenen Faktoren abhängig (Lebensphase und Alter etc.). Außerdem steht er in engem Zusammenhang mit dem Säure-Basen-Haushalt des gesamten Organismus´. Im Körper liegen unterschiedliche Säuregrade vor. Je nach Bereich oder Organ des Körpers haben diese Werte verschiedene Bedeutungen, da sie verschiedene Funktionen haben. So geben die zum Beispiel Werte der Leber andere Auskünfte über den Zustand als die von Magen und Darm oder Speichel und Muskeln.

Hormone für die Haare

Das DHT (Dihydrotestosteron) ist ein körpereigenes Hormon., welches aus dem ebenfalls körpereigenen Hormon Testosteron gebildet wird. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Männer sind aufgrund ihrer wesentlich höheren Testosterinproduktion deutlich häufiger von negativen Auswirkungen wie Haarausfall betroffen. Die Umwandlung des Hormons findet im gesamten Körper statt und ist insbesondere für Jungen in der Pubertät auf dem Weg zur Mann sehr wichtig. Deswegen ist bei der Behandlung jungen Männer besondere Vorsicht geboten.

Für die Umwandlung vom einen zum anderen wird das Enzym 5-Alpha-Reduktase benötigt. Der Typ I (5AR1) befindet sich ausschließlich im vorderen Kopfhautbereich. Der Typ II (5AR2) hingegen ist im gesamten Kopfhautbereich vorhanden. Der vordere Bereich weist also beide Typen auf. Der Typ II (5AR2) löst im hinteren Kopfbereich den als Tonsur bekannten lokalen Haarausfall aus.

Die Haarwurzeln werden wie oben beschrieben geschädigt, geschwächt und letztendlich schrumpfen sie. Sie sind also verkümmert, jedoch nicht abgetötet. Ein erneutes Wachstum der Haare an kahlen Stellen kann zum Teil erreicht werden.

Behandlungsmöglichkeiten 

Die Behandlungsmöglichkeiten sind für Frauen und Männer aufgrund ihrer genetischen Ausrichtung unterschiedlich.

Je nach Zustand der Haarfollikel bieten sich Therapien an. Es gibt Medikamente, die den weiteren Haarausfall stoppen können. Hierzu gehören Hormonpräparate. Für Männer gibt es ebenfalls verschreibungspflichtige Medikamente mit dem Wirkstoff Finasterid, welches das DHT hemmt und den Haarausfall verhindert. Mögliche Nebenwirkungen (gegebenenfalls treten Potenzprobleme auf) müssen gegen den Behandlungserfolg abgewogen werden.

Für Frauen sind diese Mittel nicht geeignet. Ihnen helfen unter anderem östrogenhaltige Mittel, die im Haarboden die Wirkung des DHT neutralisieren. Als hormonfreies Behandlungsmittel kommt Minoxidil in Betracht. Auch hier gibt es unterschiedliche Produkte für Männer und Frauen. Minoxidil wird gegen Haarausfall wird handelsüblich unter dem Produktnamen Regaine als Tinktur oder Schaum angeboten. Die Krankenkassen tragen die Kosten hierfür in der Regel nicht.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt. Wenn Sie von Haarausfall betroffen sind, lassen Sie eine gründliche Diagnose erstellen um die richtige Behandlung zur Heilung zu finden.

Haarausfall Ursachen: Antibabypille

Die Antibabypille hat das Leben von Frauen seit Mitte des 20. Jahrhundert in den Industrieländern stark revolutioniert. Die Kontrollmöglichkeit über Schwangerschaften durch die Empfängnisverhütung mit der Pille und eine befreitere Sexualität haben Frauen ein selbst bestimmteres Leben ermöglicht.

Die Antibabypille steht aber immer wieder in der Diskussion, da sie eine ganze Reihe von Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Durch die verabreichten Hormone wird der Eisprung unterbunden, was sich auch auf das Gleichgewicht des Hormonhaushalts auswirkt.

Haarausfall durch die Pille

Haarausfall durch die Pille

Zu den Nebenwirkungen zählen zum Beispiel neben Übelkeit und Erbrechen auch Gewichtszunahme, Migräneanfälligkeit, Stimmungsveränderungen Bluthochdruck, Bildung von Thrombose und Störungen der Leber.

Die Antibabypille wird in einigen Fällen eingesetzt um starke Hautakne zu behandeln. Auch hier sind es die verabreichten Hormone, die auf die Hautsubstanz wirken. Die erhöhte Menge an Östrogen im Körper fördert die Heilung der Haut und wirkt zuerst auch anregend auf das Haarwachstum.

Haarausfall durch die Antibabypille

Die Haare sind ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Sie unterliegen wie alles Organische dem Wachstums-Kreislauf. Ihr Wachstum ist abhängig von ausreichend Vitaminen, Nährstoffen, Sauerstoff und von Hormonen.

Wird der Hormonhaushalt durch Zugabe künstlicher Hormone beeinflusst, wirkt sich das auch auf die Haare aus. Das Resultat ist Haarausfall, der sich in Folge der hormonellen Umstellung durch Pille in der Regel nur vorübergehend bemerkbar macht. Nach einigen Monaten sollte sich das Haarwachstum wieder normalisiert haben.

Zur Unterstützung des Haarwachstum durch ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen soll die Ernährung im Auge behalten werden. Dies gilt vor allem für junge Frauen, bei denen bestimmte Wachstumsprozesse noch nicht ganz abgeschlossen sind.

Speziell für die Haut und Haare sind die Vitamine A, B, C, und H wichtig. Man findet sie unter anderem in folgenden Nahrungsmitteln:

Vitamin           Gute Lieferanten 

A                      Aprikosen, Fischöl, Karotten, Milchprodukte, Paprika

B                      Eigelb, Fleisch, Hefe, Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkeime

C                      sämtliche Zitrusfrüchte nach Saison, Kohlgemüse

H                      Eigelb, Fleisch, Milch, Nüsse, Vollkornprodukte

Auch Kupfer (verbessert die Struktur und beugt dünnem, brüchigem Haar vor) und Zink (davon werden auch Haut und Fingernägel gestärkt) sind wichtige Bestandteile für gesundes Haarwachstum.

Dauert der Haarausfall unter der Einnahme einer Antibabypille über ein halbes Jahr an, sollte mit dem Gynäkologen eine Alternative zur Empfängnisverhütung gesucht werden.

Wer nach vielen Jahren die Antybabypille wieder absetzt, muss auch mit einer vorübergehenden Hormonumstellung mit Nebenwirkungen rechnen. Davon können dann die Haare erneut betroffen sein.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

 

Haarausfall Ursachen: Diäten

Übergewicht schadet nicht nur dem Selbstbewusstsein, sondern auch der Gesundheit. Wer endlich die richtige Diät gefunden hat, die den gewünschten Erfolg mit sich bringt, ist glücklich wenn er sein Ziel erreicht hat: Endlich wieder Bikini tragen und Hosen, die nicht kneifen.

Frauen plagen sich oft jahrelang, um endlich zu ihrem Wunschgewicht und ihrer Traumfigur zu kommen. Aber auch immer mehr Männer versuchen mit Diäten gegen lästige überzählige Pfunde anzukommen.

Diät um Wunschgewicht

Diät um Wunschgewicht

Wunschgewicht erreicht – Haare weg

Wer bei der Diät nicht auf eine ausgewogene Zufuhr von Vitaminen und Nährstoffen achtet, zahlt mitunter einen am Ende dennoch drauf. Der Körper ist ausgelaugt und unterversorgt. Das geht zu Lasten des Wohlbefindens und der Vitalität. Und darunter leiden dann auch Haut und Haare.

Haare benötigen für das Wachstum und eine gesunde Struktur viele Mineralstoffe. Wird bei Diäten zu lange eine einseitige Ernährung gewählt, leiden die Haare. Sie nehmen sozusagen auch ab, und zwar an Vitalität, Glanz und im schlechtesten Fall sogar an Fülle.

Meistens stellt sich nach einer radikalen oder zu lang anhaltenden Diät ein diffuser Haarausfall ein, der nicht unbedingt sofort nach Beenden der Diät wieder aufhört. Dies hängt mit dem Haarwachszyklus der Haare zusammen.

Haare auf Diät?

Um Haarausfall durch Diäten vorzubeugen muss man wissen, was die Haare zum gesunden Wachstum brauchen und wie der Stoffwechsel funktioniert. Für das Haarwachstum sind Vitamine und Mineralstoffe ebenso wichtig wie die ausreichende Sauerstoffzufuhr durch das gesunde Blut.

Worauf man im Sinne der Haare achten sollte, wenn eine Diät notwendig erscheint:

Besonders die B-Vitamine sind wichtig für ein gesundes Haarwachstum und eine lange Lebensdauer des Haarschopfs. Die Vitamine B3, B5 und B6 regulieren die Talgproduktion und setzen wichtige Stoffwechselvorgänge in Gang. Außerdem beugen Sie Entzündungen vor und sorgen dafür, dass die Kopfhaut gesund bleibt.

Auch die Vitamine A und C sind insbesondere für gesunden und nachhaltigen Haarwuchs wichtig. Mit dem Vitamin H gönnt man seinen Haaren eine zusätzliche Stärkung und Abwehrkur gegen viele innere und äußere Einflüsse. Es stärkt die Haarstruktur fördert Glanz und Geschmeidigkeit und hilft gegen unschöne Splissbildung.

Vitamin   Gute Lieferanten

A             Aprikosen, Fischöl, Karotten, Milchprodukte, Paprika

B            Eigelb, Fleisch, Hefe, Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkeime

C            Sämtliche Zitrusfrüchte nach Saison, Kohlgemüse

H            Eigelb, Fleisch, Milch, Nüsse, Vollkornprodukte

Spurenelemente und Mineralstoffe für starke Haare

Haare brauchen Spurenelemente und Mineralstoffe wie Luft zum Atmen. Sehr bedeutend ist dabei Eisen, da es für den Sauerstofftransport im Blut und für die Energieversorgung der Zellen zuständig ist. Eisenmangel kann Haarausfall verursachen. Insbesondere Frauen in der Zeit (starker) Menstruation oder nach Entbindungen sind anfällig für eisenmangelbedingten Haarausfall. Auch Kupfer (verbessert die Struktur und beugt dünnem, brüchigem Haar vor) und Zink (davon werden auch Haut und Fingernägel gestärkt) sind wichtige Bestandteile für gesundes Haarwachstum.

Tipp: Wer unbedingt Gewicht verlieren möchte, kann sich für eine leichte Diät oder Nahrungsumstellung entscheiden und gleichzeitig seine körperlichen Aktivitäten steigern.

Schwimmen, Radfahren und Laufen kann man ohne Vertrag mit einem Fitnessstudio leicht selbst organisieren. Die Kalorien, die hierbei verbrannt werden, braucht man dann nicht bei der Ernährung einsparen. Und man hat den wunderbaren Effekt der zusätzlichen Fitness und ein Straffung von Bindegewebe und Muskulatur.

Hinweis: Sollte eine radikale Diät aus medizinischen Gründen angezeigt sein, besprechen Sie Art, Verlauf und Dauer mit Ihrem Arzt. Er wird Ihnen wertvolle Hinweise geben und Ihren gesamten Gesundheitszustand im Auge behalten.