Mittel gegen Haarausfall bei Männern

Alopezie (Haarausfall) ist ein gesundheitliches Symptom von dem jeder in jedem Alter betroffen sein kann. Der Haarwuchs unterliegt Wachstumsmechanismen. Für gesundes Haarwachstum im Gleichgewicht sind verschiedene Faktoren wie Ernährung, Hormone und Stoffwechsel wichtig.

Gesunde Ernährung kann Haarausfall verhindern

Gesunde Ernährung kann Haarausfall verhindern

Haarwechsel ist ein ganz normaler Zyklus

Jeder Mensch verliert täglich Haare. Wie unsere Haut, unser Blut und unsere Zellen erneuern sich auch unsere Haare in bestimmten Intervallen. Das Ausgehen von Haaren gehört zum ganz natürlichen Kreislauf unseres Körpers und bedeutet erst mal kein Anzeichen einer Erkrankung. Solange das Gleichgewicht zwischen Ausfall und Nachwuchs besteht, ist also alles völlig normal. Kommt es dazu, dass deutlich mehr Haare ausgehen als nachwachsen, gilt es zuerst zu erkennen in welcher Form und vor welchem individuellen Hintergrund dies geschieht.

Haarausfall – Männer häufiger betroffen

Von Haarausfall sind viele Männer betroffen. Und vor allem sind sie häufiger betroffen als Frauen. Das hängt häufig vor allem mit dem männlichen Hormon Testosteron und der Umwandlung in DHT zusammen. Es gibt aber über die hormonelle Disposition hinaus eine Vielzahl an Ursachen, die für den Haarausfall bei Männern verantwortlich sein können:

  • Erblich bedingte Disposition
  • Starke psychische Belastungen und Stress
  • Übersäuerung des Körpers
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Ernährungsfehler
  • Diabetes
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Radikale Diäten
  • Leistungssport
  • innere Vergiftung (zum Beispiel durch Amalgam)
  • Umwelteinflüsse

Wichtig für die richtige Behandlung bei Haarausfall ist die Diagnose. Handelt es sich „nur“ um eine Nebenwirkung oder eine vorübergehende Erscheinung beim Haarausfall, reguliert sich das Haarwachstum in der Regel nach einigen Wochen oder Monaten von alleine, indem die Haare wieder in ihren natürlichen Wachstumszyklus zurückfinden.

Handelt es sich beim Haarausfall um ein Symptom einer primären Erkrankung muss in jedem Fall das Gesamt der Krankheit betrachtet werden.

Mittel gegen Haarausfall bei Männern

Je nach Diagnose gibt es unterschiedliche Mittel gegen Haarausfall bei Männern. Handelt es sich um Ernährungsfehler, kann leicht Abhilfe geschaffen werden. Das gilt auch für stressbedingten Haarausfall oder dann, wenn die Ursache für den Haarverlust selbst ohne größeren Aufwand beseitigt werden kann. Zur Unterstützung bieten hier alternative Heilmittel oft gute und sanfte Therapien an.

Für hormonell oder krankheitsbedingten Haarausfall reichen Hausmittel oder die Naturheilkunde in der Regel nicht mehr aus. Dann gilt es gemeinsam mit einem Facharzt einen optimalen Behandlungsplan zu entwickeln.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

Mittel gegen Haarausfall bei Frauen: Regaine®Frauen

Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen sind unterschiedlich. Manchen Haarverlust kann man mit ausreichend Disziplin und Geduld selbst entgegenwirken. Hausmittel und Naturheilmittel bieten verschiedene Mittel um das Nährstoff-Gleichgewicht wieder ins rechte Lot zu bringen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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Anders ist das bei Haarausfall, der durch schwere Erkrankungen oder erbliche Dispositionen ausgelöst wurde. Der erbliche Haarausfall (Androgenetische Alopezie) betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Er ist die häufigste bekannte Form von Haarausfall. Die Industrie bietet unterschiedliche Mittel zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen an. Regaine®  für Frauen ist eines.

Regaine® Frauen gegen Haarausfall

Das Arzneimittel in Form einer Lösung oder eines Schaumes arbeitet mit dem Wirkstoff Minoxidil in einer 2-prozentigen Konzentration. Im Vergleich zum Präparat für Männer, bei denen eine 5-prozentige Konzentration vorliegt. Die Lösung wird äußerlich auf der Kopfhaut angewendet.

Wirkung von Minoxidil

Bei Anwendung von Regaine® wirkt der Stoff Minoxidil, der ein Öffner für zelluläre Kaliumkanäle ist. Minoxidil enthält Stickstoffmonoxid. Der Wirkmechanismus hyperpolarisiert glatte Muskeln der Arteriengefäße und führt zu einer Erschlaffung der kleinen Arterien. Der Blutdruck senkt sich und die Kapillaren werden erweitert, wodurch eine bessere Durchblutung stattfinden kann. Dies wirkt sich positiv auf die Haarfollikel aus.

Minoxidil wurde als Arznei gegen Bluthochdruck (Antihypertonikum) entwickelt. In der Anwendung gegen Haarausfall ist Minoxidil als äußerlich anzuwendende Tinktur oder als Schaum unter dem Namen Reagine rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Anwendung

Die Lösung wird auf der von Haarausfall betroffenen trockenen Kopfhaut mit einem Applikator aufgetragen. Nach dem Auftragen müssen die Hände gewaschen werden.

Nach dem Auftragen sollten die Haare nicht geföhnt, da sonst der Wirkstoff verdunstet. Weitere Haarpflegeprodukte können nach dem Auftragen von Regaine® wie gewohnt angewendet werden ohne dass die Wirkung beeinträchtigt wird. Allerdings sollten die Haare nach dem Auftragen der Lösung mindestens vier Stunden nicht erneut gewaschen werden um die Wirkung nicht zu unterbrechen.

Die Anwendung von Regaine® soll zwei mal täglich stattfinden. Die Behandlung der Haarfollikel mit der Lösung ist dauerhaft angesetzt.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Der Wirkstoff Minoxidil darf nicht eingenommen werden, wenn sich eine Überempfindlichkeit gegen das Präparat zeigt. Außerdem bei angezeigter Pulmonaler Hypertonie, bei einem Phäochromozytom und bei vorliegender Schwangerschaft.

Mögliche Wechselwirkungen in Bezug auf Einnahme von Alphablockern und Neuraleptika sind in jedem Fall mit einem Arzt zu besprechen.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und Behandlung

Mittel gegen Haarausfall bei Frauen

Alopezie (Haarausfall) ist ein gesundheitliches Symptom von dem jeder in jedem Alter betroffen sein kann. Der Haarwuchs unterliegt Wachstumsmechanismen. Für gesundes Haarwachstum im Gleichgewicht sind verschiedene Faktoren wie Ernährung, Hormone und Stoffwechsel wichtig.

Haarwachstum im natürlichen Gleichgewicht

Jeder Mensch verliert täglich Haare. Wie unsere Haut, unser Blut und unsere Zellen erneuern sich auch unsere Haare in bestimmten Intervallen. Das Ausgehen von Haaren gehört zum ganz natürlichen Kreislauf unseres Körpers und bedeutet erst mal kein Anzeichen einer Erkrankung. Solange das Gleichgewicht zwischen Ausfall und Nachwuchs besteht, ist also alles völlig normal. Kommt es dazu, dass deutlich mehr Haare ausgehen als nachwachsen, gilt es zuerst zu erkennen in welcher Form und vor welchem individuellen Hintergrund dies geschieht.

Haarausfall durch die Pille

Haarausfall durch die Pille


Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen können unter anderem folgende sein:

  • Störungen des Hormonhaushalts
  • Starke psychische Belastungen und Stress
  • Übersäuerung des Körpers
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Ernährungsfehler
  • Pubertät
  • Einnahme der Antibabypille
  • Schwangerschaft
  • Wechseljahre
  • Diabetes
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Radikale Diäten
  • Innere Vergiftungen (zum Beispiel durch Amalgam)
  • Umwelteinflüsse
  • Falsche Haarpflege (Schädigungen durch Traktionen, häufiges Färben, u.a.m.)

Wichtig für die richtige Behandlung bei Haarausfall ist die Diagnose. Handelt es sich „nur“ um eine Nebenwirkung oder eine vorübergehende Erscheinung beim Haarausfall, reguliert sich das Haarwachstum in der Regel nach einigen Wochen oder Monaten von alleine, indem die Haare wieder in ihren natürlichen Wachstumszyklus zurückfinden.

Handelt es sich beim Haarausfall um ein Symptom einer primären Erkrankung muss in jedem Fall das Gesamt der Krankheit betrachtet werden.

Mittel gegen Haarausfall bei Frauen

Je nach Diagnose gibt es unterschiedliche Mittel gegen Haarausfall bei Frauen. Handelt es sich um Ernährungsfehler, kann leicht Abhilfe geschaffen werden. Das gilt auch für stressbedingten Haarausfall oder dann, wenn die Ursache für den Haarverlust selbst ohne größeren Aufwand beseitigt werden kann. Zur Unterstützung bieten hier alternative Heilmittel oft gute und sanfte Therapien an.

Für hormonell oder krankheitsbedingten Haarausfall reichen Hausmittel oder die Naturheilkunde in der Regel nicht mehr aus. Dann gilt es gemeinsam mit einem Facharzt einen optimalen Behandlungsplan zu entwickeln.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und Behandlung

Mittel gegen Haarausfall nach der Schwangerschaft: Ernährung

Die Schwangerschaft liegt eigentlich schon weit hinter Ihnen. Der Alltag mit Ihrem Kind hat sie voll und ganz eingenommen. Das kann auch schon einiges, denn nie wieder machen wir Menschen so große Entwicklungssprünge wie zu Beginn unseres Lebens. Und auch die Haare des kleinen neuen Erdenbürgers haben mit dem Wachstum begonnen. So weit, so gut. Nur Ihre Haare, die machen einfach nicht mit beim Wachsen und Werden.

Vitamine für gesunde Haare

Vitamine für gesunde Haare


Haare nach der Geburt brauchen Zeit

Nach einer Schwangerschaft ist es völlig normal, dass nach einigen Monaten ein vermehrter Haarausfall einsetzt. Das liegt am Haarwachszyklus. Ein verstärkter Haarausfall setzt erst später ein als das Ereignis, das ihm zugrunde liegt. Die Haare müssen erst wieder in ihren eigenen Wachstumsrhythmus kommen. Was jetzt ausgeht, ist in der Regel nur der Überschuss an Haaren, der in der Schwangerschaft unter den besonderen Bedingungen länger ge- bzw. überlebt hat.

Haare liegen im verspäteten Wochenbett?

Auch wenn vermehrter Haarausfall nach einer Schwangerschaft völlig normal ist, so ist er dennoch lästig und in manchen Fällen sogar regelrecht belastend. Betrachtet man, was unter der Schwangerschaft wichtig war, kommt man auf eine Reihe von Faktoren. Ein wichtiger Faktor war die Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen über eine gesunde Ernährung. Sicher hat man nicht für zwei gegessen, aber bestimmt doppelt so gut.

Jetzt ist das Kind abgenabelt und die Mutter versorgt sich in erster Linie wieder nur für sich selbst. Aber auch das Stillen kostet Kraft und zieht eine Menge an Energie und Nährstoffen aus dem mütterlichen Körper ab. Das spürt der ganze Körper und auch die Haare bekommen die besondere Situation zu spüren. Deswegen sind besonders nährreiche Lebensmittel für alle wichtig. Eine ausreichende Ernährung bietet auch den Haaren wieder und weiterhin eine gesunde Grundlage für gesundes Wachstum.

Nach der Geburt – Ihre Haare lernen wieder wachsen

Essen Sie, was Ihnen und Ihrem Kind schmeckt, gut bekommt und was gesund ist. Für eine gesunde Ernährung der Haare gibt es ein paar wichtige Dinge, die man wissen sollte. Sie lassen sich einfach und leicht in den täglichen Speiseplan integrieren.

Vitamin B – für eine gute Beziehung zu Ihrem Haar

Besonders die B-Vitamine sind wichtig für ein gesundes Haarwachstum und eine lange Lebensdauer des Haarschopfs. Die Vitamine B3, B5 und B6 regulieren die Talgproduktion und setzen wichtige Stoffwechselvorgänge in Gang. Außerdem beugen Sie Entzündungen vor und sorgen dafür, dass die Kopfhaut gesund bleibt.

Auch die Vitamine A und C sind insbesondere für gesunden und nachhaltigen Haarwuchs wichtig. Mit dem Vitamin H gönnt man seinen Haaren eine zusätzliche Stärkung und Abwehrkur gegen viele innere und äußere Einflüsse. Es stärkt die Haarstruktur fördert Glanz und Geschmeidigkeit und hilft gegen unschöne Splissbildung.

Vitamin        Gute Lieferanten

A                   Aprikosen, Fischöl, Karotten, Milchprodukte, Paprika

B                   Eigelb, Fleisch, Hefe, Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkeime

C                  sämtliche Zitrusfrüchte nach Saison, Kohlgemüse

H                  Eigelb, Fleisch, Milch, Nüsse, Vollkornprodukte

Spurenelemente und Mineralstoffe für starke Haare

Haare brauchen Spurenelemente und Mineralstoffe wie Luft zum Atmen. Sehr bedeutend ist dabei Eisen, da es für den Sauerstofftransport im Blut und für die Energieversorgung der Zellen zuständig ist. Eisenmangel kann Haarausfall verursachen. Insbesondere Frauen in der Zeit (starker) Menstruation oder nach Entbindungen sind anfällig für eisenmangelbedingten Haarausfall. Auch Kupfer (verbessert die Struktur und beugt dünnem, brüchigem Haar vor) und Zink (davon werden auch Haut und Fingernägel gestärkt) sind wichtige Bestandteile für gesundes Haarwachstum.

Hinweis: Sie sollten bei Haarausfall Ihren Arzt oder einen Hautarzt aufsuchen und abklären, ob ggfs eine Pilzerkrankung oder ähnliches vorliegt. Bedenken Sie, ob bei Ihnen eine Unverträglichkeit auf einen der natürlichen Bestandteile in den Rezepten besteht. Klären Sie mit Ihrem Gynäkologen und Arzt auch die Behandlung mit Hausmitteln ab.

 

 

 

Mittel gegen Haarausfall nach der Schwangerschaft: Hausmittel

Die Schwangerschaft ist gut überstanden, das Baby ist auf der Welt und lebt sich gerade gut in sein Leben in der neuen Familie ein. Die ersten schlaflosen Nächte liegen auch schon hinter Ihnen und nun möchten Sie sich auch rundum schön und vital sehen. Aber leider machen die Haare nicht das, was Sie wollen. Sie machen, was sie wollen, sind stumpf, spröde und gehen zudem noch vermehrt aus. Haare und Frauen sind generell ein spezielles Thema, aber jetzt können Sie so etwas gar nicht gebrauchen.

Brennnesselkraut als Mittel gegen Haarausfall

Brennnesselkraut als Mittel gegen Haarausfall

Die Haare waren mit schwanger

Haarausfall nach einer Schwangerschaft ist in Anbetracht der enormen körperlichen und psychischen Leistung keine unnatürliche Folge, sondern eher ein natürlicher Prozess. Denn auch Ihre Haare haben fast zehn Monate lang mitgetragen und wurden vielleicht in Ihrem Wachstumszyklus unterbrochen oder haben extrem positiv vom hormonellen Überschwang profitiert. Sie haben auf jeden Fall mitbekommen, was in Ihrem Körper passiert ist. Das betrifft nicht nur die Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen, sondern auch die großen hormonellen Wechselwirkungen. Nach der Geburt sind die Umstände auch für Ihre Haare erst mal wieder ganz neue. Um Ihren Haaren den Wiedereinstieg in das normale Haarleben zu erleichtern, gibt es verschiedene sanfte Mittel aus der Hausmittelapotheke.

Natürlich gesunde und gepflegte Haare

Viele Produkte der Kosmetikindustrie setzen auf künstliche Zusatzstoffe. Zum einen sind das synthetische Parfüme, zum anderen „natürlich“ die werbewirksamen Farbstoffe, die die Produkte attraktiv erscheinen lassen. Verwenden Sie Ihrem Haar zu liebe keine Shampoos, die viel von beidem enthalten.

Schauen Sie sich in der Natur um und verwöhnen Ihre Haare und Kopfhaut. Es ist möglich, Kuren und Shampoos gegen Haarausfall aus natürlichen Mitteln herzustellen, die den Haarverlust stoppen, die Haar stärken und gegebenenfalls neuen Haarwuchs fördern und beschleunigen können.

Das richtige Mittel für jede Frau und Mutter

Bedenken Sie, dass Sie sich nach Ihrer Schwangerschaft in einer besonderen und besonders schönen Lebenssituation befinden. Bei der Wahl Ihres persönlichen Hausmittels nehmen Sie nur die Zutaten, denen Sie vertrauen und die Ihr Wohlbefinden steigern. Denken Sie daran, dass auch Ihr Kind die Stoffe gut vertragen können muss. Insbesondere, wenn Sie stillen.

Nachfolgend einige bewährte Rezepte für hilfreiche Haar- und Kopfhautkuren.

● Aloe-Vera-Gel zur Massage der Kopfhaut

● Anti-Haarausfall-Essig: Sie benötigen Arnika (20 g), Birke (10 g), Brennnessel (15 g), Buchsbaum ( 20 g), Klette (15 g), Lavendel (10 g) und Rosmarin (10 g). Alles zusammen in 2 Liter Essig kurz aufkochen und anschließend eine halbe Stunde ziehen lassen. Nach dem Abseihen einen Riechstoff nach Geschmack zufügen. Der Essig dient zur Anfeuchtung des Haarbodens. Eintrocknen lassen.

● Aromaöle: Je nach Typ und Geschmack können äußerlich die Öle von Lavendel, Thymian oder Zeder als Kopfhaut-Massage-Tinktur verwendet werden. Die Anwendung sollte über mehrere Monate erfolgen.

● Bier als Haarshampoo gegen Haarverlust verwenden

● Branntwein-Zwiebel-Kur: Nehmen Sie 100 ml Franzbranntwein und eine fein gehackte Zwiebel. Zusammen in einem verschließbaren Behälter zwei Wochen ziehen lassen. Die Mischung absieben und als tägliche Kopfhaut-Kur verwenden.

● Brennnesselkraut-Shampoo: 500 ml Wasser, 500 ml Essig zusammen mit Brennnesselkraut eine halbe Stunde einkochen und anschließend absieben.

● Brennessel-Essenz zur Kopfhautmassage: 200 g Brennnesselwurzeln werden mit 500 ml Essig und 1000 ml Wasser angesetzt. Nach 30 Minuten absieben. Die Essenz alle zwei Tage in die Kopfhaut einmassieren.

● Bockshornklee-Absud als Haarkur

● Ei-Öl-Kur: Ein Hühnerei mit Weizenkeimöl mischen und direkt auf die Haare geben.

● Heilerde zur äußerlichen Anwendung bei der Haarwäsche

● Honig-Zwiebel-Tinktur: Beides mischen und abends auf die Kopfhaut geben, über Nacht einziehen lassen

● Kokosöl regelmäßig zur Massage der Kopfhaut verwenden

● Nachtkerzenöl innerlich: Dreimal täglich je zwei Tropfen

● Nachtkerzenöl äußerlich: Sie benötigen 20 ml Nachtkerzenöl, ein Hühnereigelb ein paar Tropfen Zitronensaft sowie ein paar Tropfen Öl von der Zeder oder Klettenwurzel. Zusammen in das trockene Haar einmassieren und gut mit Shampoo auswaschen

● Oliven-Zitronen-Kur: Zu gleichen Teilen mischen und in die Kopfhaut einmassieren.

● Rizinusöl in die Kopfhaut einmassieren und über Nacht einwirken lassen.

Hinweis: Sie sollten bei Haarausfall Ihren Arzt oder einen Hautarzt aufsuchen und abklären, ob ggfs eine Pilzerkrankung oder ähnliches vorliegt. Bedenken Sie, ob bei Ihnen eine Unverträglichkeit auf einen der natürlichen Bestandteile in den Rezepten besteht. Klären Sie mit Ihrem Gynäkologen und Arzt auch die Behandlung mit Hausmitteln ab.

 

 

 

Mittel gegen Haarausfall nach der Schwangerschaft: Hormone

Schwangerschaft ist gut überstanden, Kind und Mutter haben sich bis auf die üblichen kleinen und großen Besonderheiten dieser Lebensphase gut eingependelt und trotzdem scheint etwas nicht zu stimmen. Die Haare der Mutter fallen vermehrt aus und werden immer dünner oder zeigen sich stumpf und spröde bis auch sie abbrechen. Der Haarausfall nach Schwangerschaft und Geburt kann in der Tat extrem sein und ist oft begleitet von einem besorgniserregenden Gefühl. Schaut man auf das Wechselspiel der Hormone und deren Auswirkungen auf die Haare ist aber meistens nach kurzer Zeit alles wieder im Gleichgewicht.

Haare haben Hormone gern

In der Schwangerschaft haben die Haare und ihr Wachstum mitunter stark von der besonderen hormonellen Situation, insbesondere vom Östrogen, profitiert. Das führte dazu, dass die Haare länger gewachsen sind bzw. aufgrund der guten Versorgung nicht ausgefallen sind, wie es ihr eigentlicher und natürlicher Zyklus vorsieht.

Nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel ab. Das führt aber nicht gleich dazu, dass die Haare, die von der längeren Lebenszeit begünstigt waren, gleich alle zusammen ausfallen. Das findet zeitverzögert statt, weil die Haare vor dem Ausfall erst in die Ruhephase gehen. Diese Phase kann einige Wochen und manchmal sogar ein paar Monate andauern. Ist die Ruhephase beendet, fallen die Haare und das sind dann nach einer Geburt wesentlich mehr Haare als sonst. Aber es sind in der Regel nur die Haare, die schon lange „überfällig“ waren. Die Haare finden meistens von selbst wieder in ihren normalen Rhythmus zurück und es stellt sich von selbst wieder das Gleichgewicht zwischen wachsenden und ausgehenden Haaren ein.

Haarausfall nach der Geburt – was tun?

Da es sich in der Regel um einen normalen und natürlichen Prozess beim Haarausfall nach einer Schwangerschaft handelt, braucht man eigentlich nichts weiter zu unternehmen außer mit Geduld und Gelassenheit auf die nächste Wachstumsphase der Haare zu warten.

Da Geduld aber manchmal schwer zu halten ist, kann man versuchen, mit sanften Mitteln den Haaren beim Wiedereinstieg in den natürlichen Rhythmus zu helfen. Dazu gehört eine gesunde Ernährung, pflegende und schonende Haarkosmetik, begleitende Einnahme von zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen und gegebenenfalls eine leichte Unterstützung durch östrogenhaltige Präparate.

Vielleicht hilft aber auch schon ein neuer praktischer Haarschnitt um die Zeit bis zur Haarerneuerung zu überbrücken. Das vereinfacht die tägliche Haarpflege und die gewonnene Zeit kann man ganz entspannt anderweitig nutzen.

Wenn es zu lange andauert – Fragen Sie Ihren Arzt

Sollte sich der Haarausfall allerdings nach ungefähr einem Jahr nach der Geburt immer noch nicht eingestellt haben, müssen andere Ursachen oder Auslöser dafür gesucht werden. Die Gründe für diffusen Haarausfall sind vielfältig und sehr unterschiedlich. Im Ausschlussverfahren sollte abgeklärt werden, dass sich keine Erkrankung hinter dem Haarausfall verbirgt.

Hinweis: Sie sollten bei Haarausfall Ihren Arzt oder einen Hautarzt aufsuchen und abklären, ob ggfs eine Pilzerkrankung oder ähnliches vorliegt. Bedenken Sie, ob bei Ihnen eine Unverträglichkeit auf einen der natürlichen Bestandteile in den Rezepten besteht. Klären Sie mit Ihrem Gynäkologen und Arzt auch die Behandlung mit Hausmitteln ab.

 

 

 

Mittel gegen Haarausfall nach der Schwangerschaft: Schüßler-Salze

In einer Schwangerschaft durchlebt der weibliche Organismus eine Vielzahl von Veränderungen. Und auch das Kind ist von ständigen Entwicklungen geprägt. So stark und vor allem schnell, wie es später im Leben nie wieder der Fall sein wird.

Schüssler Salze können bei Haarausfall helfen

Schüssler Salze können bei Haarausfall helfen

Auf die unterschiedlichen Auswirkungen einer Schwangerschaft reagiert jede Frau sehr individuell. Schüßler-Salze können sehr individuell auf die persönliche Disposition eingehen und unter anderem helfen, wenn sich während oder nach der Schwangerschaft Haarausfall bemerkbar macht.

 Schüssler-Salze gegen Haarausfall in der Schwangerschaft

Am häufigsten werden Schüßler-Salze als Tabletten angewendet. Die Grundlage der Tabletten ist Milchzucker (Laktose). Bei einer Laktoseunverträglichkeit können Schüssler-Salze auch als laktosefreie Globuli oder in Tropfenform (alkoholhaltig) angewendet werden.

Die Schüßler-Salze werden als „homöopathisch aufbereitete“ Mittel angewendet. Man lässt die Tabletten langsam im Mund zergehen, damit sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Folgende Schüßler-Salze sind bei Haarausfall durch Schwangerschaft angezeigt und werden innerlich angewendet. Dabei können die Schüssler-Salze nach eigenem Gutdünken und passender Übereinstimmung ausgewählt werden. Es gilt maximal 3 Salze oder nur ein einzelnes der vorgeschlagenen Salze zu verwenden.

Nr. 1 Calcium Fluoratum

… ist in erster Linie ein Salz des Bindegewebes. Zu den Bindegeweben gehören auch Knochen und Teile der Haut sowie Blutgefäße. Immer wenn es um verhärtetes Gewebe – also um mangelnde Elastizität – geht, kann Calcium Fluoratum in Betracht gezogen werden. Hauterkrankungen gehören zu den Hauptanwendungen von Calcium Fluoratum, wozu auch die Kopfhaut gehört.

Nr. 3 Ferrum Phosphoricum

… ist angezeigt, wenn es um Entzündungen geht. Ferrum phosphoricum kann helfen, Blut neu zu bilden und unterstützt somit auch den Transport von Sauerstoff, Vitaminen und Mineralstoffen.

Nr. 5 Kalium Phosphoricum

… wird hauptsächlich bei Störungen der Nerven und Muskeln eingesetzt.

Nr. 11 Silicea

… ist das Schüssler-Salz für Bindegewebe, Haut und Haare. Es wirkt auf die äußere Haut und fördert eine stabile Beschaffenheit ebenso wie es das innere Gewebe im Körper stärkt. Haare, Haut und Nägel werden in Wachstum und Aussehen unterstützt. Ein weiterer Hauptanwendungsbereich sind Abwehr- und Immunschwächen,  die häufig mit allgemeiner Erschöpfung und nicht selten mit verschlechtertem Haar- und Hautbild einhergehen.

Nr. 15 Kalium jodatum

… gilt als das Schüssler-Salz bei Schilddrüsenstörungen. Hauptanwendungen sind auch Schwäche und Niedergeschlagenheit. Es hilft gegen Entzündungen und hat eine ausgeprägte Wirkung gegen nervlich bestimmte Überreaktionen.

Nr. 17 Manganum Sulfuricum

… dient unter anderem zur Bildung von Knochen und Knorpeln. Es soll die Blutgefässe elastisch erhalten und wird auch bei Überlastungen und deren Folgen wie Nervenschwäche und Müdigkeit sowie gegen Allergien eingesetzt. Im allgemeinen fördert es die generelle Leistungsfähigkeit. Manganum Sulfuricum wird häufig zusammen mit Nr. 3 Ferrum phosphoricum angewendet und kann die Blutbildung unterstützen.

Nr. 21 Zincum chloratum

… wird als Ergänzungssalz bei verschiedenen Arten von Schwäche angezeigt. Es soll helfen, das Immunsystem allgemein zu stärken. Zink ist ein wichtiges Spurenelement, das in unserer Ernährung insbesondere bei Haarausfall nicht fehlen darf. Es sollte regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei Zinkmangel treten Störungen und Schwächungen des Immunsystems auf.

Nr. 25 Aurum chloratum natronatum

… ist ein Ergänzungssalz und findet Anwendung bei allen Arten von Rhythmik im Körper. Aurum chloratum natronatum wirkt auf die Zirbeldrüse, in der das Melatonin gebildet wird. Dies steuert unter anderem den Wach-Schlafrhythmus.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

 

 

Mittel gegen Haarausfall nach der Schwangerschaft

In einer Schwangerschaft wirken vor allem Hormone auf die Mutter und das ungeborene Kind. Das kann einige Turbulenzen mit sich bringen, ist aber ein ganz normaler Prozess, der insbesondere für die Wachstumsentwicklung wichtig ist.

Haarausfall in der Schwangerschaft

Haarausfall in der Schwangerschaft

Hormone sind auch für Haare wichtige Wachstumsfaktoren. In der Regel kommt es während der Schwangerschaft eher selten zu Haarausfall. Meistens setzt er aufgrund von hormonellen Umstellungen in der Zeit nach der Geburt ein. Sollte es dennoch zu Haarausfall während der Schwangerschaft kommen, können folgende Faktoren die Ursache sein:

  • Ängste und Sorgen
  • Eisenmangel
  • Energieverlust durch Übelkeit und Erbrechen
  • Ausbleiben der Menstruationsblutung kann zu einer Übersäuerung führen
  • Stress im privaten oder beruflichen Umfeld
  • Nährstoffmangel

Haarausfall nach der Geburt

Nach der Entbindung tritt Haarausfall bei der Mutter als Folge von erneuten hormonellen Umstellungen auf. Der Östrogen-Spiegel ist während der Schwangerschaft gestiegen und hat die Lebensdauer der Haare über das Normalmaß verlängert. Sinkt der Östrogen-Spiegel nach der Entbindung, so kommt es zu einem scheinbar vermehrten Haarausfall, da alle Haare, die während der Schwangerschaft länger gewachsen sind als ihr „normaler“ Rhythmus vorsieht, dann ausfallen.

In der Schwangerschaft gab es ein Wechselspiel zwischen dem Organismus der werdenden Mutter und dem ungeborenen Kind. Nach der Entbindung sind beide weitestgehend auf sich selbst gestellt. Mit der Geburt kann es zu einem übermäßig hohen Blutverlust gekommen sein. Es dauert eine Weile bis sich das wieder reguliert.

So beobachten einige junge Mütter Wochen nach der Geburt ihres Kindes, dass ihnen „plötzlich“ die Haare ausgehen. Dies ist in der Regel ein völlig normaler Prozess, der vielleicht noch durch die teilweise anstrengende Zeit des Wochenbetts und der Eingewöhnung in das neue Leben mit Kind zusammenhängt. Zudem kostet das wichtige Stillen des Kindes auch viel Energie. Das Gleichgewicht der Haarwachstumszyklen sollte sich innerhalb weniger Monate wieder einstellen.

Mittel gegen Haarausfall durch eine Schwangerschaft

Es gibt eine Reihe an Mitteln, die zur Haarstärkung und zur Anregung des Haarwachstum angewendet werden können:

  • Hausmittel
  • Schüßler-Salze
  • Ernährungsumstellung
  • Ggfs. kurzfristig Einnahme von nahrungsergänzenden Präparaten
  • Ruhe und Entspannung
  • Leichte sportliche Aktivitäten
  • Sanfte, stärkende Haarkosmetik

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt. Stellen Sie vermehrt und lang anhaltend Haarausfall während oder nach Ihrer Schwangerschaft fest, sprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen und Hausarzt.

 

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren: Chronisch Telogenes Effluvium

Als chronisch telogenes Effluvium (CTE) wird der vor allem in den Wechseljahren auftretende erhöhte Haarwechsel bezeichnet. Meistens sind schon vor Beginn der Wechseljahren Zeiten mit andauernden und erhöhten Haarausfällen aufgetreten.

Gesunde Ernährung beugt Haarausfall vor

Gesunde Ernährung beugt Haarausfall vor

Dieser Haarausfall durch erhöhten Haarwechsel ist vor allem bei Frauen in der Zeit der Menopause oder danach zu beobachten. Das CTE neigt meistens nicht dazu, sich zu einer bleibenden Haarverdünnung – wie bei der androgenetischen Alopezie – zu entwickeln.

Der Haarverlust beim CTE tritt als diffuser Haarverlust in Erscheinung. Er ist deswegen bei der Ursachenforschung leicht zu Verwechseln mit Haarausfällen, die einen völlig anderen Hintergrund haben, – wie zum Beispiel eine Erkrankung oder die Nebenwirkung eines Medikamentes.

Analyse der Haare in Bezug auf die telogene Phase

Mittels einer Haarwurzelanalyse (Trichogramm) kann die genaue Telegon-Haarrate festgestellt werden. Die telogene Phase ist die Zeit, in der die Haare das Wachstum eingestellt haben und sich in Ruhe befinden. Ausfallen werden sie aber erst in ca zwei bis vier Monaten. Liegt ein CTE vor, beträgt die Telogen-Haarrate über 30 bis 40 Prozent. In normalem bzw gesundem Haarzyklus liegt die Rate höchstens bei 20 Prozent.

Je mehr Haare sich jetzt in der telogenen Phase befinden, desto mehr werden dem Haarzyklus entsprechend nach Ablauf der Ruhephase dann ausgehen.

Mittel gegen Haarausfall durch CTE

Zur Regulierung des erhöhten Haarwechsels können verschiedene Mittel zur Behandlung dienen. Neben den allgemeinen gesundheitsfördernden Maßnahmen wie gesunde Ernährung mit ausreichender Zufuhr der notwendigen Vitamine und Mineralstoffe und gegebenenfalls Einnahme von pflanzlichen Substanzen zur Stabilisierung der Haarsubstanz, können therapeutische Medikamente eingesetzt werden. Diese wirken regulierend im Hinblick auf eine Erhöhung der Anagenhaare (Haare in der Wachstumsphase) und sollen das Gleichgewicht zwischen Neuwachstum und natürlichem Haarausfall wieder herstellen.

Die Mittel arbeiten mit der 17-alpha-Estradiollösung oder der Minoxidillösung (Regaine®). Bei Frauen wird die 2-prozentige Lösung angezeigt (im Vergleich zur 5-prozentigen bei Männern), da die Wirkung in dieser Konzentration ausreichend sein soll im Hinblick auf die vermehrten Nebenwirkungen der höheren Dosis.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen oder einen Hautarzt..

 

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren: Diffuser Haarausfall

Der Beginn der Wechseljahre ist ein neuer Abschnitt im Leben einer Frau. Nicht selten ist er von Begleiterscheinung gekennzeichnet, die sich unangenehm auf Körper und Seele auswirken. Kommt es in den Wechseljahren zu Haarausfall, kann dies unterschiedliche Gründe haben.

Diffuser Haarausfall oft eine Begleiterscheinung der Wechseljahre

Diffuser Haarausfall oft eine Begleiterscheinung der Wechseljahre


Schnell und auch sehr häufig werden die Hormone als Ursache gesehen, da im Klimakterium natürlicher Weise einige bedeutende hormonelle Umstellungen stattfinden. Frauen, die von Haarausfall in den Wechseljahren betroffen sind, sollten aber sehr gründlich überprüfen, ob es sich wirklich um die Auswirkungen der Hormonveränderungen handelt. Ein wichtiges Indiz bei der Ursachenforschung ist auch hier die Form und der Verlauf des Haarausfalls.

Diffuser Haarausfall in den Wechseljahren

Der diffuse Haarausfall stellt sich meistens schleichend ein und betrifft den gesamten Haarschopf. Gleichmäßig und beständig wird das Haupthaar dünner, feiner und lichtet sich insgesamt. Er ist häufig eine Nebenwirkung von Medikamenten und kann auch leicht zeitverzögert auftreten.

Wer in den Wechseljahren Medikamente gegen bestimmte Beschwerden einnimmt, sollte bei einem auftretenden diffusen Haarausfall auch Neben- und Wechselwirkungen als mögliche Ursache in Betracht ziehen.

Der diffuse Haarausfall in den Wechseljahren kann außerdem durch Stress entstehen. Möglicherweise haben die Begleiterscheinungen des Klimakteriums auch psychische Symptome, die zu einer erhöhten Stress-Intoleranz führen. Wie bei jedem Haarausfall kann zudem eine Fehlernährung zugrunde liegen. Prüfen Sie, ob Ihr Körper ausreichend mit Vitaminen und Nährstoffen durch die Ernährung versorgt ist und ob Sie vielleicht andere Mangelerscheinungen zum Beispiel im Hautbild, an den Nägel oder im Verdauungsprozess aufweisen.

Mittel gegen diffusen Haarausfall in den Wechseljahren

In der Regel ist der diffuse Haarausfall kein klassisches Symptom in den Wechseljahren einer Frau. Zum Ausgleich der oben genannten möglichen Wechselwirkungen mit anderen Hintergründen können folgende Maßnahmen helfen, den Haarausfall zu stoppen:

  • Prüfen von Medikamenten auf mögliche Nebenwirkungen
  • Gegebenenfalls Wechsel zu anderen Medikamenten
  • Stressabbau durch zum Beispiel Entspannung oder Sport
  • Überprüfung der Ernährungsgewohnheiten
  • Gegebenenfalls kurzfristige Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen
  • Ausgleich des Säurehaushalts
  • Behandlung mit pflanzlichen Substanzen zur Stärkung der Haarwurzeln
  • Verwendung schonender Haarkosmetik

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen oder einen Hautarzt..