Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren: Ernährung

Aufgrund der Umstellungen im Hormonhaushalt in den Wechseljahren stellt auch die Ernährung veränderte Anforderungen an ihre Inhaltsstoffe.

Die Lebensweise verändert sich im Laufe der Jahre immer wieder und nach einem halben Jahrhundert – also so um die 50 – hat die Anpassung an die körperlichen Bedürfnisse eine besondere Bedeutung und besondere Auswirkungen.

Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist sehr wichtig

Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist sehr wichtig

Anpassung an einen veränderten Bedarf

In den Wechseljahren werden die Menstruationszyklen unregelmäßiger, der Östrogenspiegel nimmt stetig ab und die Begleiterscheinungen in dieser Anpassungsphase können vielfältiger Natur sein. Zudem nimmt der Energieverbrauch entscheidend ab, obwohl der Nährstoffbedarf gleich bleibt bzw. in einigen Bereichen sogar zunimmt.

Für die weiterhin optimale Versorgung von Haut, Haaren, Knochen und Nerven besteht also Bedarf an einer Neuausrichtung bei der Wahl der Lebensmittel. Worauf man besonders achten sollte:

  • naturbelassene Lebensmittel (nicht industriell bearbeitet)
  • hoher Nährstoffgehalt von Obst und Gemüsen
  • fettarmes Fleisch aus unbedenklicher Produktion
  • ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von 1,5 bis 2 ltr durch Wasser, Tee und Säfte
  • Milchprodukte in fettreduzierter Form
  • Verzehr von Vollkornprodukten
  • Ballaststoffreiche Kost (auch für eine gute Darmtätigkeit)
  • Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren (wirken gefäßschützend)
  • Eiweiß- und proteinhaltige Lebensmittel
  • Zufuhr und Aufnahme von unter anderen den Vitaminen C und D
  • Zufuhr und Aufnahme von Kalzium, Zink, Chrom, Silizium, Mangan
  • Gegebenenfalls Nahrungsergänzung
  • Regelmäßige Mahlzeiten
  • Stabiler Blutzuckerspiegel
  • Reduzierung des Konsums von Koffein und Alkohol
  • Ausreichend körperliche Aktivitäten

Isoflavone – pflanzliche Substanzen mit hormonähnlicher Wirkung

Bis vor einigen Jahren wurden Soja- und Rotkleeextrakte zur Linderung von Wechseljahren-Beschwerden als Alternative zu den Hormontherapien empfohlen. Die Extrakte enthalten Isoflavone, die in isolierter Form oder überhöhter Dosis die Funktionen der Schilddrüse stören und weiterhin das Brustdrüsengewebe negativ verändern können.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen. Sollten Sie nahrungsergänzende Mittel zu sich nehmen, besprechen Sie Art und Dosierung mit Ihren Ärzten ab.

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren: Hormone

Der Hormonhaushalt bei Frauen im Klimakterium ändert sich entscheidend, in dem die Produktion der weiblichen Hormone abnimmt und gleichzeitig die männlichen Hormone im Körper stark ansteigen. Vor allem das Hormon Testosteron macht sich jetzt im weiblichen Körper bemerkbar und kann sich unter anderem in den Wurzeln der Haare ansiedeln, wo es den Haarwachstumszyklus entscheidend beeinflusst: Es beschleunigt das Haarwachstum, was wiederum dem Haarwachstums-Rhythmus folgend auch zu einem früheren Ausfall führt.

Hormonell bedingter Haarausfall

Hormonell bedingter Haarausfall

Hormonell bedingter Haarausfall durch das Hormon Testosteron / DHT

Durch die erhöhte Testosteronproduktion kommt es zu einem erhöhten Auftreten von Dihydrotestosteron (DHT), auf welches die Haarwurzeln des Kopfes empfindlich reagieren. Sie werden durch das DHT geschädigt und geschwächt.

Die Haare haben eine immer geringere Wachstumsphase, weshalb sie nicht mehr besonders lang werden, sondern auch spürbar feiner werden und auch schneller und vermehrt ausfallen. In schweren Fällen kann sich eine großflächige kahle Stelle bilden. Häufig ist der Oberkopf betroffen und seltener die Haaransatzlinie an der Stirn und den Schläfen. Wird der Haarausfall nicht behandelt, schrumpfen die Haarwurzeln. Die Behandlung wird dadurch langwierig und schwieriger als bei anderen Formen des Haarausfalls.

Hormonell bedingter Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom (PCOS)

Der bei Frauen diagnostizierte Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom hat seine Ursache in der erhöhten Bildung von männlichen Geschlechtshormonen. In diesem Fall treten neben dem Haarausfall auch andere Symptome wie Verschlechterung des Hautbildes, Aknebildung und Zunahme der Körperbehaarung auf. Außerdem kann das PCOS auch Ursache für eine Unfruchtbarkeit der Frau sein.

Hormonell bedingter Haarausfall durch Säure-Basen-Ungleichgewicht

Der Hormonhaushalt ist immer von vielen verschiedenen Faktoren abhängig (Lebensphase und Alter etc.). Außerdem steht er in engem Zusammenhang mit dem Säure-Basen-Haushalt des gesamten Organismus´. Im Körper liegen unterschiedliche Säuregrade vor. Je nach Bereich oder Organ des Körpers haben diese Werte verschiedene Bedeutungen, da sie verschiedene Funktionen haben. So geben die zum Beispiel Werte der Leber andere Auskünfte über den Zustand als die von Magen und Darm oder Speichel und Muskeln.

Hormone für die Haare

Das DHT (Dihydrotestosteron) ist wie oben erwähnt ein körpereigenes Hormon., welches aus dem ebenfalls körpereigenen Hormon Testosteron gebildet wird. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Männer sind aufgrund ihrer wesentlich höheren Testosteronproduktion in jüngeren Jahren deutlich häufiger betroffen. In den Wechseljahren kann es für Frauen aber durch die oben genannten hormonellen Umstellungen zu Haarausfall kommen.

Mittel gegen den Haarausfall in den Wechseljahren

Es gibt eine Reihe von Mitteln, die den Haarausfall in den Wechseljahren stoppen oder lindern können. Dazu gehören neben homöopathischen Substanzen auch hormonelle Medikamente. Mit dem Medikament Pantostin wird versucht, den Hormonhaushalt des weiblichen Körpers auszugleichen. Auch Minoxidil (Regaine) kann den Verlauf eines Haarausfalls im Oberkopf- und Scheitelbereich positiv beeinflussen.

Zur Vorbeugung können auf jeden Fall pflanzliche Mittel eingesetzt werden. Sobald eine Verschlechterung der Haarstruktur und Harrdichte in den Wechseljahren festgestellt wird, sollte früh mit einer Behandlung angefangen werde um bleibende Schädigungen der Haarwurzeln zu vermeiden.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen oder einen Hautarzt..

 

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren

Das Klimakterium ist die Phase der hormonellen Veränderungen bei Frauen, die sich vor ihrer Menopause befinden. Umgangssprachlich spricht man von den Wechseljahren.

Wie die Pubertät ist das Klimakterium ein natürlicher Zyklus. In dieser Zeit lässt die Hormonproduktion der Eierstöcke nach, die Fähigkeit der Fortpflanzung bildet sich zurück. Der Prozess findet nicht abrupt statt, sondern erstreckt sich über einen Zeitraum, der von Frau zu Frau unterschiedlich ist und über verschiedene Abstufungen stattfindet.

Der Zeitpunkt für den Beginn der so genannten Wechseljahre ist ebenfalls individuell unterschiedlich. In seltenen Fällen kommt es vor dem vierzigsten Lebensjahr zu einem Einsatzen des Klimakteriums. Ebenso selten ist ein Beginn, der erst nach dem 60. Lebensjahr stattfindet. Im Durchschnitt sind Frauen um das 58. Lebensjahr aus dem Klimakterium raus.

Diffuser Haarausfall oft eine Begleiterscheinung der Wechseljahre

Diffuser Haarausfall oft eine Begleiterscheinung der Wechseljahre

Häufig treten Schwankungen der Monatblutungen auf. Diese können stärker oder schwächer werden und finden in unregelmäßigeren Abständen als zuvor statt. Dies liegt daran, dass die Anzahl der Eizellenfollikel nach und nach abnimmt. Dieser natürliche Vorgang ist keine Erkrankung und bedarf in der Regel auch keiner Behandlung.

Beschwerden und Begleiterscheinungen im Klimakterium
Es kann während der Wechseljahre zu verschiedenen Beschwerden kommen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Häufig auftretende Beschwerden und Begleiterscheinen können zum Beispiel Hitzewallungen und Schweißausbrüche sein.

Weitere körperliche Beeinträchtigungen mit Blasenentzündungen und Herzbeschwerden, Störungen des Magen- und Darmtrakts, Schwindel und auch Haarausfall sind nur einige von vielen möglichen und nicht selten.

Mittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren

Zugegeben ist der Haarausfall in den Wechseljahren eine der Begleiterscheinungen, die am wenigsten „weh tut“. Da Haare gerade für Frauen ein Zeichen der Attraktivität darstellen, können sie aber besonders unter Haarausfall leiden. Der kosmetische Notstand kann schnell zu einem psychisch belastenden Problem werden. Es gibt eine Reihe an Mitteln aus der Medizin wie aus der Homöopathie, die zur Haarstärkung und zur Anregung des Haarwachstums angewendet werden können:

  • Hausmittel
  • Schüssler-Salze
  • Ernährungsumstellung
  • Ggfs. kurzfristig Einnahme von nahrungsergänzenden Präparaten
  • Behandlung mit hormonellen Medikamenten
  • Ruhe und Entspannung
  • Sanfte, stärkende Haarkosmetik

Alles hat seine Zeit

Wer nur einige der genannten Beschwerden durchlebt, kann sich schon wie „aus den Angeln gehoben“ fühlen. Wie oben erwähnt, handelt es sich auch bei stark ausgeprägten Beschwerden nicht um Erkrankungen. Die meisten Begleiterscheinungen gehen nach der Phase des Klimakteriums wieder zurück. Nimmt man den Übergang in den neuen Lebensabschnitt an, kann die Menopause in vielerlei Hinsicht auch als befreiend empfunden werden. Die Wechseljahre sind schließlich nur das Ende der fruchtbaren Jahre einer Frau, aber nicht das Ende von allem, was eine Frau ausmacht.

Eine Frau, die Wert auf ihr Äußeres legt, tut dies auch in den Wechseljahren. Wer selbstbewusst mit diesem neuen Reifeprozess umgeht, wird ihn leichter verkraften. Gegen die äußeren Prozesse wie zum Beispiel Haarausfall kann zur Stärkung der Haarwurzeln und für die Balance des Hormonhaushalts mit pflanzlichen Mitteln eingewirkt werden.

Was kann man tun?

Gegen die Beschwerden der Wechseljahre gibt es verschiedene Mittel, die lindernd wirken. Manche Frauen helfen sich mit einer Hormonersatztherapie, andere schwören auf Präparate und Substanzen aus der Naturheilkunde. Eine Veränderung der Lebensgewohnheiten kann nicht nur Erleichterung bringen, sondern auch Spaß machen. Zum Beispiel durch mehr Sport, neue oder alte Hobbys und ein gesteigertes Interesse an den schönen Dingen des Lebens.

Wichtig ist, sich in dieser Phase nicht gehen zu lassen. Man kann einiges tun, um sich innerlich und äußerlich neu auszurichten:

  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung
  • Bleiben Sie gelassen
  • Bewegen Sie sich viel
  • Pflegen Sie Ihre Freundschaften
  • Machen Sie Pläne für Ihr berufliches und privates Leben

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Gynäkologen.

 

Haarausfall Ursachen: Hormonell bedingt

Gehen die Haare aus, ist das nie einfach für den Betroffenen. Gelten Haare doch als Zeichen von Vitalität und Attraktivität. Schnell und gerne wird die Diagnose „hormonell bedingt“ ausgesprochen. Und eines ist sicher, der Mensch ist sein Leben lang ein von Hormonen bestimmtes Wesen. Das fängt schon vor der Geburt an und der wechselnde Hormonspiegel begleitet uns durch alle Lebensphasen. Mal mehr und mal weniger auffällig. Hormone und ihre Wirkungen sind also etwas völlig normales. Das gilt auch für die Haare, die als Spiegelbild unserer Hormone und Psyche betrachtet werden können.

Selbst wenn die Diagnose „hormonell bedingter Haarausfall“ stimmt, stellt sich eigentlich die Frage, wie die Hormone gerade arbeiten und wirken, so dass es zu Haarausfall kommen konnte. Ein Kind, ein junger Erwachsener, ein reifender Mensch und ein alter Mensch haben völlig unterschiedliche Lebenskonditionen und reagieren auf das Wechselspiel der Hormone auch verschieden. Das Geschlecht des vom Haarausfall Betroffenen spielt natürlich auch eine große Rolle. Eine Frau ist völlig anderen hormonell bedingten Wirkungen ausgesetzt als ein Mann.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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Hormonell bedingter Haarausfall durch das Hormon DHT

Die erbliche bedingte Disposition besteht in der Empfindlichkeit der Haarwurzeln des Kopfes auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Die Haarwurzeln werden durch das DHT geschädigt und geschwächt. Wird der Haarausfall, der sich als Geheimratsecken bemerkbar macht, nicht behandelt, schrumpfen die Haarwurzeln. Ist das erst einmal passiert, wird die Behandlung langwierig und schwieriger als bei anderen Formen des Haarausfalls.

Hormonell bedingter Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom PCOS

Der bei Frauen diagnostizierte Haarausfall durch das Polyzystische Overialsyndrom hat seine Ursache in der erhöhten Bildung von männlichen Geschlechtshormonen. In diesem Fall treten neben dem Haarausfall auch andere Symptome wie Verschlechterung des Hautbildes, Aknebildung und Zunahme der Körperbehaarung auf. Außerdem kann das PCOS auch Ursache für eine Unfruchtbarkeit der Frau sein.

Hormonell bedingter Haarausfall durch Säure-Basen-Ungleichgewicht

Der Hormonhaushalt ist immer von vielen verschiedenen Faktoren abhängig (Lebensphase und Alter etc.). Außerdem steht er in engem Zusammenhang mit dem Säure-Basen-Haushalt des gesamten Organismus´. Im Körper liegen unterschiedliche Säuregrade vor. Je nach Bereich oder Organ des Körpers haben diese Werte verschiedene Bedeutungen, da sie verschiedene Funktionen haben. So geben die zum Beispiel Werte der Leber andere Auskünfte über den Zustand als die von Magen und Darm oder Speichel und Muskeln.

Hormone für die Haare

Das DHT (Dihydrotestosteron) ist ein körpereigenes Hormon., welches aus dem ebenfalls körpereigenen Hormon Testosteron gebildet wird. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Männer sind aufgrund ihrer wesentlich höheren Testosterinproduktion deutlich häufiger von negativen Auswirkungen wie Haarausfall betroffen. Die Umwandlung des Hormons findet im gesamten Körper statt und ist insbesondere für Jungen in der Pubertät auf dem Weg zur Mann sehr wichtig. Deswegen ist bei der Behandlung jungen Männer besondere Vorsicht geboten.

Für die Umwandlung vom einen zum anderen wird das Enzym 5-Alpha-Reduktase benötigt. Der Typ I (5AR1) befindet sich ausschließlich im vorderen Kopfhautbereich. Der Typ II (5AR2) hingegen ist im gesamten Kopfhautbereich vorhanden. Der vordere Bereich weist also beide Typen auf. Der Typ II (5AR2) löst im hinteren Kopfbereich den als Tonsur bekannten lokalen Haarausfall aus.

Die Haarwurzeln werden wie oben beschrieben geschädigt, geschwächt und letztendlich schrumpfen sie. Sie sind also verkümmert, jedoch nicht abgetötet. Ein erneutes Wachstum der Haare an kahlen Stellen kann zum Teil erreicht werden.

Behandlungsmöglichkeiten 

Die Behandlungsmöglichkeiten sind für Frauen und Männer aufgrund ihrer genetischen Ausrichtung unterschiedlich.

Je nach Zustand der Haarfollikel bieten sich Therapien an. Es gibt Medikamente, die den weiteren Haarausfall stoppen können. Hierzu gehören Hormonpräparate. Für Männer gibt es ebenfalls verschreibungspflichtige Medikamente mit dem Wirkstoff Finasterid, welches das DHT hemmt und den Haarausfall verhindert. Mögliche Nebenwirkungen (gegebenenfalls treten Potenzprobleme auf) müssen gegen den Behandlungserfolg abgewogen werden.

Für Frauen sind diese Mittel nicht geeignet. Ihnen helfen unter anderem östrogenhaltige Mittel, die im Haarboden die Wirkung des DHT neutralisieren. Als hormonfreies Behandlungsmittel kommt Minoxidil in Betracht. Auch hier gibt es unterschiedliche Produkte für Männer und Frauen. Minoxidil wird gegen Haarausfall wird handelsüblich unter dem Produktnamen Regaine als Tinktur oder Schaum angeboten. Die Krankenkassen tragen die Kosten hierfür in der Regel nicht.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt. Wenn Sie von Haarausfall betroffen sind, lassen Sie eine gründliche Diagnose erstellen um die richtige Behandlung zur Heilung zu finden.

Haarausfall Ursachen: Kreisrunder Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben. Und je nach Vorgeschichte oder Ursache zeigt er sich in unterschiedlichen Formen. Auch ist der Beginn und der Verlauf des Haarverlusts von Ursache zu Ursache verschiedener Art.

Ist der Haarausfall eine Nebenwirkung von Medikamenten oder eine Begleiterscheinung einer übergeordneten Krankheit, dann kann man schnell Rückschlüsse auf das Ausgehen oder nicht ausreichend nachwachsende Haarvolumen ziehen. Gibt es diesen Ursache-Wirkung-Zusammenhang nicht, beginnt die Suche nach dem Auslöser. Dann gibt vor allem die Form des Haarausfalls Aufschluss und Hinweise auf mögliche Ursachen. Ein typischer Fall ist der sogenannte „kreisrunde Haarausfall“.

Kreisrunder Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall


Alopecia areata – kreisrunder Haarausfall

Der Name ist Programm: Die Alopecia areata – der kreisrunde Haarausfall – tritt als kreisrunde, manchmal auch ovale, klar abgegrenzte kahle Fläche auf. Oft ist es nur eine haarlose Stelle, die man plötzlich am Hinterkopf oder an der Seite unter dem Deckhaar findet. Manchmal treten gleich mehrere haarlose Inseln an verschiedenen Stellen zu Tage. Liegt der kreisrunde Haarausfall unter dem ansonsten normal weiter wachsenden Haarkleid, fällt es häufig gar nicht sofort auf. Da er in der Regel keine Schmerzen oder Beschwerden verursacht, kann er sich erst einmal unbemerkt entwickeln. Es gibt Fälle von kreisrundem Haarausfall, der sich durch Entzündungen oder Juckreiz bemerkbar macht.

Ursachen für kreisrunden Haarausfall

Auf der Suche nach dem Auslöser für den kreisrunden Haarausfall ist es hilfreich, sich sein Umfeld und insbesondere die eigene Lebenssituation in allen Aspekten genau anzuschauen. Häufig liegen die Ursachen für diese Form des Haarausfalls auf mehreren überlappenden Ebenen. Und der Auslöser steckt oftmals hinter einer Symptomatik, den man nicht auf Anhieb mit dem Haarverlust in Verbindung bringt. Es gibt vier große Felder, auf denen die Ursachen für kreisrunden Haarausfall gesucht werden:

  • Psychische Konstellation

Der kreisrunde Haarausfall setzt sehr oft nach besonderen psychischen Belastungen oder Extremsituationen ein. Dies können zum Beispiel plötzliche Ereignisse wie ein schwerer Unfall, der unerwartete Tod einer nahe stehenden Person oder der Verlust einer Arbeitsstelle sein. Aber auch viele andere Geschehnisse, die eine exponierte belastende Bedeutung im Leben darstellen, können der Grund für den kreisrunden Haarausfall sein.

Eine umfassende Diagnose der psychischen Stabilität ist nicht unbedingt erforderlich, kann aber in schweren oder chronischen Fällen in Betracht kommen. Auf jeden Fall hilft ein Status-Quo-Blick auf die eigene Verfassung, bei der auch interimsweise ein Arzt oder Heilmediziner hilfreich sein können. Entspannung und sportliche Aktivität bieten zudem gute Möglichkeiten, zur inneren Ruhe zurückzufinden.

  • Vergiftungserscheinungen

Der kreisrunde Haarausfall kann Folge einer schleichenden, nicht erkannten Vergiftung sein. Die Vergiftung hat dann nicht adhoc durch ein soiltäres Ereignis (wie zum Beispiel bei einem Unfall, bei dem Gifte ausgetreten sind und eingeatmet wurden) stattgefunden, sondern sich langsam über einen längeren Zeitraum hin im Körper manifestiert und tritt nun sichtbar durch den Haarausfall als ein Symptom zu Tage. Diese Form einer schleichenden Vergiftung hat sehr häufig zahnmedizinische Hintergründe, da die giftigen Substanzen wie Amalgam und Quecksilber – um nur einige zu nennen – , die als Bestandteile in den Zahnfüllungen zu finden sind, sich im Laufe der Zeit abreiben und in den Kreislauf des Körpers einfließen. Es tritt dann eine zunehmende Belastung durch die Schwermetalle auf, die in jedem Fall behandelt werden sollte. Zum einen sollten die entsprechenden Zahnfüllungen ersetzt werden, zum anderen sollte eine schonende Therapie zum Abbau der Gifte im Körper in Frage kommen.

  • Autoimmunreaktion

Der kreisrunde Haarausfall wird häufig als Autoimmunkrankheit angesehen. Eine Autoimmunnreaktion verursacht, dass körpereigene Zellen gegen andere körpereigene Zellen „vorgehen“ (zum Beispiel die Haarfollikel). Die betroffenen Zellen werden angegriffen, weil sie nicht mehr als körperzugehörig erkannt werden. Wird dies berechtigter Weise angenommen, stehen Untersuchungen an, die Belege dafür liefern können.

  • Mangelerscheinungen durch Ernährungsfehler

Der kreisrunde Haarausfall kann unter Umständen auch eine ernährungsbedingte Folge sein. In den meisten Fällen stellt dann zwar eher ein allgemeiner diffuser Haarausfall ein, es ist jedoch auch bei kreisrundem Haarausfall ein Augenmerk auf die Ausgewogenheit der Ernährung mit ausreichenden Vitaminen und Mineralstoffen zu achten, damit die Haarwurzeln mit allem versorgt sind, was sie zu einem gesunden Wachstum benötigen. Ein Stichwort bei der Ernährung im Hinblick auf gesunde Haare ist auch der Säurehaushalt. Eine säurearme Ernährung fördert den allgemeinen Gesundheitszustand und hilft, einem bereits entstandenen Haarausfall bei der Heilung und das neue Haarwachstum zu unterstützen.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

Haarausfall Ursachen: Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein Organ mit wichtigen Funktionen für den Energiestoffwechsel und das Wachstum in kleinen Bereichen und im gesamten Organismus des Körpers. Sie besteht aus einem rechten und einem linken Lappen, die beide durch einen Streifen miteinander verbunden sind. Diese Bestandteile bilden die Form eines Schmetterlings und liegen direkt vor der Luftröhre unter dem Schildknorpel.

Die Schilddrüse bildet unter anderem die Hormone Thyroxin (Tetraiodthyronin, T4) und Triiodthyronin (T3), die lebensnotwendig für den Menschen sind. Bei Neugeborenen sind die Hormone äußerst wichtig für die Entwicklung des gesamten Organismus und bei Erwachsenen werden unter anderem nahezu alle Organe von ihnen beeinflusst.

Haarausfall bei einem Mann

Haarausfall bei einem Mann


Störung der Schilddrüsenfunktion

Die Schilddrüse kann an einer Über- oder einer Unterfunktion erkranken. Aufgrund ihrer besonderen Funktionen für den Gesamtorganismus können Störungen der Schilddrüse zu Problemen und Symptomen in nahezu allen organischen Systemen zur Folge haben. Diese können sich Magen-Darmbereich, in den Nerven wie auch in der Psyche sowie im Herz-Kreislauf- und Stoffwechselsystem, bei der Haut, in den Muskeln und im Knochensystem zeigen. Außerdem kann die Sexualität in Mitleidenschaft gezogen werden. Gerade eine Schilddrüsenunterfunktion kann ursächlich für viele Erkrankungen sein.

Frühes Symptom: diffuser Haarausfall

Ein frühes und in der Regel schmerzloses Symptom bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist Haarausfall. Insbesondere bei Frauen hat die unterfunktionale Störung des Organs Haarausfall zur Folge. Die Haare werden fein und dünner, sie neigen zur Trockenheit und bilden eine rauhe Oberfläche, sind nicht mehr fettend und gehen vermehrt aus. Der Haarausfall ist diffus und erstreckt sich meistens über den gesamten Kopf.

Untersuchung und Behandlung

Beim Menschen kann die Schilddrüse im ersten Schritt durch Abtasten und im weiteren durch Ultraschall untersucht werden. Hat sich bereits ein so genannter Kropf (Struma) gebildet, ist dies mit dem bloßen Auge sichtbar.

Für weitere differenzierte Diagnosen werden Blutuntersuchungen durchgeführt und es werden die Szintigrafie oder auch Tomografien angewendet. Diese Untersuchungen geben Aufschluss über die Art der Störung, die im Bereich des Jodmangels, der Schilddrüsenautonomie, einer Entzündung oder der Bildung eines Karzinoms liegen können. Je nach Untersuchungsergebnis und Gesamtzustand des Betroffenen wird mit der Therapie begonnen. Eine Schilddrüsenstörungen (Über- wie Unterfunktion) muss ärztlich behandelt werden.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

Haarausfall Ursachen: Extremer Haarausfall

Es gibt verschiedene Formen von Haarausfall. Gehen einem plötzlich die Haare in starkem Umfang aus, dann machen sich schnell Ängste und Verzweiflung breit. Die Suche nach dem Grund für den plötzlich einsetzenden und extremen Haarausfall kann umständlich sein und große Ratlosigkeit mit sich bringen.

Für eine umfassende und richtige Diagnose gilt es, Zusammenhänge zu erkennen und richtig zu deuten. Je nach Lebensphase, Alter und Geschlecht gibt es verschiedene Bereiche, in denen die Ursachen für einen extremen Haarausfall zu finden sind. Bevor man einen Hautarzt aufsucht, kann man auch selbst einige Zusammenhänge erkennen. Dafür ist es wichtig, dass man die aktuelle Lebenssituation genau betrachtet und seinen Blick auch in die jüngste Vergangenheit lenkt. Häufig finden sich hier schon Anhaltspunkte, die die Vorgeschichte für den extremen Haarausfall sein können.

Hormonell bedingter Haarausfall

Hormonell bedingter Haarausfall


Vom Symptom zur Ursache

Gab es in der Zeit vor Beginn des Haarausfalls bedeutende Ereignisse oder lagen andere Erkrankungen vor, kann der Haarausfall eine verspätete Reaktion sein. Pro Tag verliert der gesunde Mensch je nach Typ zwischen 50 bis 100 Haare. Und es wachsen im natürlichen Gleichgewicht entsprechend neue Haare nach. Bis sich ein extremer Haarausfall bemerkbar macht, muss im Vorwege eine Störung des Wachstumszyklus stattgefunden haben. Bei Einflüssen von außen wie zum Beispiel der Einnahme von Medikamenten oder der Zufuhr von körperfremden Substanzen kann das natürliche Gleichgewicht des Haarwechsels auch abrupt beeinflusst sein. Folgende Ereignisse können Ursache für einen plötzlich einsetzenden extremen Haarausfall gewesen sein:

  • Bestrahlung
  • Diäten und Ernährung
  • Erblich bedingter Haarausfall
  • Folge von Allgemeinerkrankungen (Typhus, Syphilis, Furunkulose, Stoffwechselstörungen u.a.)
  • Hormonschwankungen durch Antibabypille, Schwangerschaft,Wechseljahre
  • Medikamenten-Nebenwirkungen von z.B. Chemotherapeutika, Beta-Blocker, Blutgerinnungshemmer, Schilddrüsen-Medikamente uvam
  • Psychische Belastungen wie z.B. Depressionen, Stress, Trauer
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Vergiftungen durch Insektenvernichtungsmittel, Farben und Lacke, Kleber und Lösungsmittel, Medikamente, Schwermetalle, Zahnfüllungen

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt. Wenn Sie von Haarausfall betroffen sind, lassen Sie eine gründliche Diagnose erstellen um die richtige Behandlung zur Heilung zu finden.

Haarausfall Ursachen: Diffuser Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben. Und je nach Vorgeschichte oder Ursache zeigt er sich in unterschiedlichen Formen. Auch ist der Beginn und der Verlauf des Haarverlusts von Ursache zu Ursache verschiedener Art.

Ist der Haarausfall eine Nebenwirkung von Medikamenten oder eine Begleiterscheinung einer übergeordneten Krankheit, dann kann man schnell Rückschlüsse auf das Ausgehen oder nicht ausreichend nachwachsende Haarvolumen ziehen. Gibt es diesen Ursache-Wirkung-Zusammenhang nicht, beginnt die Suche nach dem Auslöser. Dann gibt vor allem die Form des Haarausfalls Aufschluss und Hinweise auf mögliche Ursachen. Ein typischer Fall ist der sogenannte „Haarausfall“.

Haarausfall in der Bürste

Haarausfall in der Bürste

Diffuser Haarausfall

Manchmal kommt er schleichend langsam und bei anderen setzt er plötzlich ein: Der diffuse Haarausfall, bei dem insgesamt und relativ gleichmäßig mehr Haare ausgehen als im gleichen Wachstumsrhythmus Haare nachwachsen. Das Ergebnis ist bald deutlich sichtbar und der Betroffene hat schon längst bemerkt, dass in der Bürste und auf dem Kopfkissen immer mehr Haare als zuvor zurückbleiben.

Ursachen für diffusen Haarausfall

Auf der Suche nach dem Auslöser für den diffusen Haarausfall ist es hilfreich, sich sein Umfeld und insbesondere die eigene Lebenssituation in allen Aspekten genau anzuschauen. Häufig liegen die Ursachen für diese Form des Haarausfalls auf mehreren überlappenden Ebenen. Und der Auslöser steckt oftmals hinter einer Symptomatik, den man nicht auf Anhieb mit dem Haarverlust in Verbindung bringt.

Folgende Ursachen können einen plötzlichen diffusen Haarausfall verursacht haben:

  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Symptom einer Primärerkrankung
  • Starke Belastungssituation im Privat- oder Berufsleben
  • Vergiftungen durch zum Beispiel Zahnfüllungen, Lacke und Kleber, Pestizide
  • Erkrankungen einzelner Organe
  • Stoffwechselerkrankungen (Schilddrüse, Diabetes)
  • Hormonelle Schwankungen zum Beispiel in der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren
  • Falsche Haarpflege und häufiges Färben mit chemischen Substanzen
  • Ernährungsfehler zum Beispiel durch radikale Diäten oder Fastenzeiten

Der Sache auf den Grund gehen

Um den Grund für den diffusen Haarausfall zu finden, ist eine umfassende Diagnose notwendig. Je nach Gesamtbild der körperlichen Verfassung werden durch allgemeine und gezielte Untersuchungen die Ursachen oder Auslöser für den Haarausfall gefunden bzw. andere Erkrankungen werden ausgeschlossen. Das Ausschlussprinzip kann sich zwar langwierig gestalten, es bietet aber Kenntnis und Sicherheit darüber, dass keine andere, möglicherweise schwerwiegende Erkrankung vorliegt.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine Beratung und Behandlung durch einen Arzt.

Haarwuchsmittel: Schüssler-Salze

Dr. Schüssler forschte im 19. Jahrhundert nach Ursachen für Erkrankungen und untersuchte insbesondere den Anteil der Körperzellen an der Entstehung von Krankheiten.

Er kam im Rahmen seiner Studien zu dem Ergebnis, dass vielen Krankheiten ein Ungleichgewicht des menschlichen Mineralhaushalts zu Grunde liegen.

Um die fehlenden Mineralsalze effektiv zu den Zellen zu befördern, übernahm Dr. Schüssler die Idee der Potenzierung aus der Homöopathie.

Am häufigsten werden Schüssler-Salze als Tabletten angewendet. Die Grundlage der Tabletten ist Milchzucker (Laktose). Bei einer Laktoseunverträglichkeit können Schüssler-Salze auch als laktosefreie Globuli oder in Tropfenform (alkoholhaltig) angewendet werden.

Die Schüßler-Salze werden als „homöopathisch aufbereitete“ Mittel angewendet. Man lässt die Tabletten langsam im Mund zergehen, damit sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Schüsslersalze helfen bei Haarausfall

Schüsslersalze helfen bei Haarausfall


Folgende Schüssler-Salze sind bei Haarausfall angezeigt und werden innerlich angewendet. Dabei können die Schüssler-Salze nach eigenem Gutdünken und passender Übereinstimmung ausgewählt werden. Es gilt maximal 3 Salze oder nur ein einzelnes der vorgeschlagenen Salze zu verwenden.

Nr. 1 Calcium Fluoratum

… ist in erster Linie ein Salz des Bindegewebes. Zu den Bindegeweben gehören auch Knochen und Teile der Haut sowie Blutgefäße. Immer wenn es um verhärtetes Gewebe – also um mangelnde Elastizität – geht, kann Calcium Fluoratum in Betracht gezogen werden.

Hauterkrankungen gehören zu den Hauptanwendungen von Calcium Fluoratum, wozu auch die Kopfhaut gehört.

Nr. 3 Ferrum Phosphoricum

… ist angezeigt, wenn es um Entzündungen geht. Ferrum phosphoricum kann helfen, Blut neu zu bilden und unterstützt somit auch den Transport von Sauerstoff, Vitaminen und Mineralstoffen.

Nr. 5 Kalium Phosphoricum

… wird hauptsächlich bei Störungen der Nerven und Muskeln eingesetzt.

Nr. 11 Silicea

… ist das Schüssler-Salz für Bindegewebe, Haut und Haare. Es wirkt auf die äußere Haut und fördert eine stabile Beschaffenheit ebenso wie es das innere Gewebe im Körper stärkt. Haare, Haut und Nägel werden in Wachstum und Aussehen unterstützt. Ein weiterer Hauptanwendungsbereich sind Abwehr- und Immunschwächen, die häufig mit allgemeiner Erschöpfung und nicht selten mit verschlechtertem Haar- und Hautbild einhergehen.

Nr. 15 Kalium jodatum

… gilt als das Schüssler-Salz bei Schilddrüsenstörungen. Hauptanwendungen sind auch Schwäche und Niedergeschlagenheit. Es hilft gegen Entzündungen und hat eine ausgeprägte Wirkung gegen nervlich bestimmte Überreaktionen.

Nr. 17 Manganum Sulfuricum

… dient unter anderem zur Bildung von Knochen und Knorpeln. Es soll die Blutgefässe elastisch erhalten und wird auch bei Überlastungen und deren Folgen wie Nervenschwäche und Müdigkeit sowie gegen Allergien eingesetzt. Im allgemeinen fördert es die generelle Leistungsfähigkeit. Manganum Sulfuricum wird häufig zusammen mit Nr. 3 Ferrum phosphoricum angewendet und kann die Blutbildung unterstützen.

Nr. 21 Zincum chloratum

… wird als Ergänzungssalz bei verschiedenen Arten von Schwäche angezeigt. Es soll helfen, das Immunsystem allgemein zu stärken. Zink ist ein wichtiges Spurenelement, das in unserer Ernährung insbesondere bei Haarausfall nicht fehlen darf. Es sollte regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei Zinkmangel treten Störungen und Schwächungen des Immunsystems auf.

Nr. 25 Aurum chloratum natronatum

… ist ein Ergänzungssalz und findet Anwendung bei allen Arten von Rhythmik im Körper. Aurum chloratum natronatum wirkt auf die Zirbeldrüse, in der das Melatonin gebildet wird. Dies steuert unter anderem den Wach-Schlafrhythmus.

Anwendung der Tabletten: 3 bis 6 mal am Tag 1 bis 3 Tabletten für Erwachsene. Für Kinder 3 bis 6 mal täglich ½ bis 2 Tabletten je nach Alter und Körpergröße.

Wirksamkeit: Die Annahme, dass die Schüssler-Salze in oben beschriebener Weise auf den Mineralstoffhaushalt wirken und eine heilende Wirkung haben, ist wissenschaftlich nicht anerkannt und nicht nachgewiesen.

Hinweis: Diese Informationen können einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Krankheiten und Beschwerden sowie deren Behandlung sind auf jeden Fall mit einem Arzt abzuklären. Die Anwendung von Schüssler-Salzen sollten mit einem Arzt besprochen werden.

 

Haarwuchsmittel: Ernährung

Essen mit Köpfchen

Gesunde Haare durch intelligente Ernährung? Ja, sicher. Die Haare sind ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Sie unterliegen wie alles Organische dem Wachstums-Kreislauf.

Wie bei unserer Haut sind Haare krank aussehende oft auch das Resultat von ungesunder Ernährung. Bedenkt man, wie ein Haar entsteht und welche Stoffe es zum gesunden Wachstum braucht, ist ein Grundstein für gesundes und schönes Haar und gegen einen möglichen behandlungsbedürftigen Haarausfall gelegt.

Ernährung: Ihr Haar isst mit

Wie Muskel bestehen auch Haare zum überwiegenden Teil aus Proteinen, also aus Eiweißen. Die Proteine sind der Hauptbestandteil jeder Zelle und als Baustoff sehr bedeutend. Aminosäuren sind wiederum die kleinsten Bestandteile der Proteine und können etwa zur Hälfte vom Körper eigenständig produziert werden. Die essenziellen Aminosäuren kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen.

Gesunde Ernährung bei Haarausfall

Gesunde Ernährung bei Haarausfall

Als besonders eiweißhaltige Nahrungsmittel gelten Fisch, Fleisch, Eier, Käse und Milch.

Neben den Proteinen brauchen die Haarwurzeln weitere wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Sauerstoff im Blut befördert die Nährstoffe und sorgt dafür, dass die Baustoffe für einen gesunden Haarwuchs zur Verfügung stehen.

Vitamin B – für eine gute Beziehung zu Ihrem Haar

Besonders die B-Vitamine sind wichtig für ein gesundes Haarwachstum und eine lange Lebensdauer des Haarschopfs. Die Vitamine B3, B5 und B6 regulieren die Talgproduktion und setzen wichtige Stoffwechselvorgänge in Gang. Außerdem beugen Sie Entzündungen vor und sorgen dafür, dass die Kopfhaut gesund bleibt.

Auch die Vitamine A und C sind insbesondere für gesunden und nachhaltigen Haarwuchs wichtig. Mit dem Vitamin H gönnt man seinen Haaren eine zusätzliche Stärkung und Abwehrkur gegen viele innere und äußere Einflüsse. Es stärkt die Haarstruktur fördert Glanz und Geschmeidigkeit und hilft gegen unschöne Splissbildung.

Vitamin        Gute Lieferanten

A                    Aprikosen, Fischöl, Karotten, Milchprodukte, Paprika

B                    Eigelb, Fleisch, Hefe, Hülsenfrüchte, Nüsse, Weizenkeime

C                   sämtliche Zitrusfrüchte nach Saison, Kohlgemüse

H                   Eigelb, Fleisch, Milch, Nüsse, Vollkornprodukte

Spurenelemente und Mineralstoffe für starke Haare

Haare brauchen Spurenelemente und Mineralstoffe wie Luft zum Atmen. Sehr bedeutend ist dabei Eisen, da es für den Sauerstofftransport im Blut und für die Energieversorgung der Zellen zuständig ist. Eisenmangel kann Haarausfall verursachen. Insbesondere Frauen in der Zeit (starker) Menstruation oder nach Entbindungen sind anfällig für eisenmangelbedingten Haarausfall. Auch Kupfer (verbessert die Struktur und beugt dünnem, brüchigem Haar vor) und Zink (davon werden auch Haut und Fingernägel gestärkt) sind wichtige Bestandteile für gesundes Haarwachstum.

Alles hängt zusammen

Bedenken Sie in allen Lebenslagen, dass ihre Haare im wahrsten Sinne des Wortes an Ihnen hängen. Besondere körperliche Zustände wie zum Beispiel Schwangerschaften oder Erkrankungen (Schilddrüse, Krebs) und der Behandlung mit Medikamenten und auch der ungesunde dauerhafte Stress wirken sich auf den gesamten Körper und somit auch auf die Haare aus. Je nach Ursache des Haarausfalls lassen sich schnell ein erhöhter Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen erkennen.

Bei Haarausfall wichtig zu wissen

Haarausfall kann unter anderem durch einen erhöhten Säuregehalt begünstigt werden.

Um den Säurehaushalt, der auch die Kopfhaut mit beeinflusst, wieder ins rechts Lot zu bringen und zu stabilisieren, helfen einige einfache Ernährungsgrundregeln.

– Meiden Sie weitgehend zu viele tierische Fette.

– Essen Sie keine Nahrungsmittel, die mit Weißmehl erzeugt wurden.

– Nehmen Sie wenig Zucker und Süßigkeiten zu sich

– Trinken Sie möglichst wenig Kaffee und schwarzen Tee

– Vermeiden Sie den Konsum von Alkohol

– Trinken Sie möglichst wenig fette Milch

– Trinken Sie kein stark kohlensäurehaltiges Wasser

– Achten Sie auf eine salzregulierte Ernährung

– Und verzichten Sie auf Nikotin und vermeiden Sie alles, was Sie sauer macht: Also möglichst wenig negativen Stress an sich heranlassen